Jetzt mit einer Zusatzqualifikation durchstarten

Zusatzqualifikationen ergänzen eine abgeschlossene Ausbildung oder eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können neue berufliche Perspektiven erschlossen oder der nächste Schritt auf der Karriereleiter angestoßen werden.

Der Weiterbildungsmarkt bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Weiterbildungen und Zertifikate an. Nicht jeder Nachweis ist dabei gleichwertig anerkannt. Wir bringen Klarheit in die Möglichkeiten der Zertifizierung.


Was versteht man unter Zusatzqualifikationen?

Unter Zusatzqualifikationen bündeln sich Kenntnisse und Fähigkeiten, die über die Grundausbildung hinausgehen. Das können fachliche Vertiefungen im Rahmen oder nach einer Berufsausbildung sein.

Eine Medizinische Fachangestellte MFA (m/w/d) kann zum Beispiel eine Zusatzqualifikation im Bereich des Qualitätsmanagements in der Arztpraxis belegen. Diese vermittelt wichtige Fertigkeiten, um mehr Verantwortung in der Praxis zu übernehmen und sich so besser zu positionieren.

Aber auch eine Weiterbildung, die den eigenen Beruf ans digitale Zeitalter anpasst, kann als Zusatzqualifikation bezeichnet werden. So bereiten kaufmännische Zusatzqualifikationen auf die Gegebenheiten in einem Online-Shop vor.

Wenn Sie sich derzeit auf Jobsuche befinden, lohnt sich ein genauer Blick in die jeweilige Stellenausschreibung. Sollen Sie beispielsweise neben der eigentlichen Tätigkeit auch elektrische Betriebsmittel warten und installieren, eignet sich eine Zusatzqualifikation zu Elektrofachkraft. Als Kfz-Mechatroniker (m/w/d) kann eine Zusatzqualifikation im Bereich der Elektromobilität einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Mitbewerbern (m/w/d) darstellen.

Der immer größer werdende Fachkräftemangel in Pflegeeinrichtungen könnte für Arbeitssuchende zukünftig eine echte Chance darstellen. Als Einstieg eignet sich eine Zusatzqualifikation im Pflegebereich.


Was sind die Zusatzqualifikationen im Lebenslauf?

Bei der Bewerbung auf eine neue Stelle sollten die eigenen Zusatzqualifikationen unbedingt im Lebenslauf aufgeführt werden. Neben den Sprachkenntnissen dürfen dann auch neu erlernte EDV-Kenntnisse genannt werden.

Ebenso interessant für den zukünftigen Arbeitgeber sind fachspezifische Vertiefungen. So sollten Berufskraftfahrer (m/w/d) einen gültigen ADR-Schein auf jeden Fall auflisten. Die entsprechenden Zertifikate sollten in Kopie beigelegt und als Originale im Vorstellungsgespräch vorgezeigt werden.


Was bringt ein Zertifikat?

Ein Zertifikat dient als Nachweis für einen qualifizierten Abschluss der beruflichen Weiterbildung. Qualifiziert bedeutet, dass die Person am Ende eine entsprechende Prüfung absolviert hat. Diese kann mündlich, schriftlich, in Form eines Tests oder einer Abschlussarbeit erfolgen.

Der Teilnehmer (m/w/d) erbringt somit einen Nachweis, dass das Erlernte verstanden wurde und angewendet werden kann. Dadurch unterscheidet sich das Zertifikat von einer Teilnahmebestätigung. Für eine Teilnahmebestätigung sind meist weder Abschlussprüfung noch oder andere Lernerfolgskontrolle notwendig.

Wichtig ist, bei einer Fortbildung mit Zertifikat, auch den jeweiligen Bildungsanbieter genauer unter die Lupe zu nehmen.


Wer kann ein Zertifikat ausstellen?

Da der Begriff des 'Zertifikats' in Deutschland nicht geschützt ist, kann für alles und durch jeden ein Zertifikat ausgestellt werden. Daher ist es wichtig, vorab zu prüfen, auf welchen Kriterien das Zertifikat basiert. Auch die Anerkennung des Zertifikats sollte gründlich geprüft werden.

Um die Suche nach einer qualifizierten Weiterbildungsmöglichkeit zu vereinfachen, hat der Gesetzgeber in Deutschland die "Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung – AZAV“ 2012 eingeführt. Bildungsstätten, die diese Zertifizierung erhalten möchten, werden dabei von einer unabhängigen, externen Stelle geprüft.

Die DEKRA Akademie ist durch Certqua, eine unabhängige Zertifizierungsorganisation für die Spezialbereiche Arbeitsmarkt, Bildung und Dienstleistung, AZAV akkreditiert. Mehr erfahren Sie unter "Über uns".


Welche IT-Zertifikate sind gefragt?

Je nach Tätigkeit gibt es unterschiedliche IT-Zertifikate, die gefragt sind. In nahezu jedem Unternehmensbereich (z.B. Personalwesen, Vertrieb, Controlling) ist die Anwenderzertifizierung für die SAP®-Software stark gefragt.

Aufgrund der neuen Datenschutzbestimmungen seit 2018 ist eine Datenschutz Schulung oder Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten (m/w/d) ebenfalls zukunftsweisend.


Beratung zur richtigen Zusatzqualifizierung

Sie haben Interesse am Erwerb einer Zusatzqualifizierung, wissen aber nicht genau, welche passend ist. Gerne beraten wie Sie individuell im Rahmen unserer Berufs- und Karriereplanung.

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