Unternehmen müssen Beschäftigten Corona-Tests anbieten

Unternehmen müssen Beschäftigten Corona-Tests anbieten (© Patrick Daxenbichler – stock.adobe.com)
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Die Bundesregierung hat die Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und um ein verpflichtendes Corona-Testangebot für Beschäftigte ergänzt.

Gemäß der geänderten Arbeitsschutzverordnung müssen Arbeitgeber Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten können, einmal pro Woche einen Corona-Test anbieten. Für Mitarbeitende mit einem erhöhten Infektionsrisiko sind sogar zwei Testangebote pro Woche vorgesehen. Die Kosten für die Tests trägt das Unternehmen. Die überarbeitete Verordnung soll vorerst bis zum 30. Juni 2021 gelten.


Mitarbeitende schützen, Infektionsketten verhindern

In ihrer Pressemitteilung zum Thema lobt die Bundesregierung die bislang freiwillig durchgeführten Testmaßnahmen zahlreicher Arbeitgeber. Verpflichtende Tests seien jedoch eine notwendige Ergänzung zum betrieblichen Infektionsschutz und böten Beschäftigten zusätzliche Sicherheit. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil erklärte dazu: „So können wir Infektionsketten verhindern, Gesundheit schützen und letztlich Betriebsschließungen vermeiden. Diese neue Pflicht ist nötig geworden, damit wirklich alle Beschäftigten im Betrieb ein Testangebot erhalten.“


Änderungsverordnung tritt nächste Woche in Kraft

Beschäftigte sind nicht dazu verpflichtet, das Testangebot anzunehmen. Auch eine Bescheinigungspflicht über das Testergebnis gibt es nicht. Die Neuerungen erfolgen per Verordnung und treten voraussichtlich Mitte nächster Woche in Kraft.


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Pressemitteilung der Bundesregierung

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