Studie zum Fachkräftemangel im Handwerk

Studie zum Fachkräftemangel im Handwerk (© JenkoAtaman – stock.adobe.com)
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Eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) beleuchtet den Fachkräftemangel im Handwerk.

Die KOFA-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Handwerk besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen ist. Aufgrund der guten Konjunktur sei die Nachfrage an Fachkräften bis ins Jahr 2018 fortlaufend gestiegen. Auch nach den wirtschaftlich schwächeren Jahren 2019 und 2020 bestehe weiterhin ein Fachkräfteengpass.


Sowohl Gesellen (m/w/d) als auch Meister (m/w/d) gesucht

Legt man die Gesamtzahl der offenen Stellen zugrunde, fehlen vor allem Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Betrachtet man allerdings den Anteil der Stellen ist der Fachkräfteengpass bei den Handwerksmeistern (m/w/d) am deutlichsten. Zwar werden diese seltener gesucht als Gesellen (m/w/d), sind dann jedoch besonders schwer zu finden.


Handwerk kommt vergleichsweise gut durch die Pandemie

Doch es gibt auch positive Neuigkeiten. Einige Berufsbereiche haben sich im letzten Jahr schnell von den Auswirkungen der Pandemie erholt. Im Bauhandwerk lag die Arbeitskräftenachfrage beispielsweise schon im Dezember 2020 wieder über dem Vorkrisenniveau. Dennoch bestehe Handlungsbedarf, damit das Handwerk zukunftsfähig bleibt. Da Messen und Schulkooperationen aktuell kaum genutzt werden können, um junge Menschen für die Branche zu gewinnen, brauche es neue Wege der digitalen Berufsorientierung.


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Pressemitteilung IW zur KOFA-Studie

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