Studie zeigt CO2-Einsparpotenzial durch Digitalisierung

Studie zeigt CO2-Einsparpotenzial durch Digitalisierung (© thodonal – stock.adobe.com)
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Eine im Auftrag vom Bitkom erstellte Studie hat gezeigt, dass der gezielte Einsatz digitaler Lösungen die CO2-Emissionen in Deutschland deutlich reduzieren kann.

Laut der Studie „Klimaeffekte der Digitalisierung“ können digitale Technologien einen signifikanten Beitrag dazu leisten, dass Deutschland seine Klimaziele bis 2030 erreicht. Ihr gezielter und beschleunigter Einsatz könne den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid und anderen klimaschädlichen Treibhausgasen in den nächsten zehn Jahren um 151 Megatonnen reduzieren. Damit würden digitale Technologien zu rund 50 Prozent zum Erreichen der Ziele für 2030 beitragen.


Viel Einsparpotenzial bei Produktion und Mobilität

Insgesamt hat die Studie sieben Anwendungsbereiche für digitale Technologien analysiert, in denen Einsparpotenzial bestehen soll. Bei den Bereichen handelt es sich um die industrielle Fertigung, Mobilität, Energie, Gebäude, Arbeit & Business, Landwirtschaft und Gesundheit. Die meisten Treibhausgase ließen sich mit 61 Megatonnen im Jahr 2030 im Bereich der Fertigung einsparen. Die Bereiche Mobilität (28 Megatonnen) und Energie (23 Megatonnen) folgten dahinter.


Geschwindigkeit der Digitalisierung entscheidend

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Klimapolitik sei eine konsequente Digitalisierung. Dies erklärte Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom). Denn bei einer moderaten Entwicklung der Digitalisierung, wie sie aktuell in Deutschland stattfinde, würde das CO2-Einsparpotenzial bis zum Jahr 2030 nur bei rund 102 Megatonnen liegen. Laut Bitkom seien nun Politik und Unternehmen gefordert, gezielt und mutig zu handeln.


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Pressemitteilung Bitkom

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