Studie untersucht Rohstoffverbrauch von Elektroautos

Studie untersucht Rohstoffverbrauch von Elektroautos (© scharfsinn86 – stock.adobe.com)
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Die Umweltdachorganisation Transport & Environment (T&E) hat in einer Studie den Ressourcenverbrauch von Elektroautos und Verbrennern verglichen.

In den vergangenen Jahren war ein solcher Vergleich bereits öfter Gegenstand der Forschung. Verschiedene Studien kamen zu dem Schluss, dass Elektroautos erst gegen Ende ihres Lebenszyklus umweltfreundlicher als Verbrenner seien. Grund dafür seien die Rohstoffe, die für die Akkus benötigt werden. Die Studie von T&E attestiert Elektrofahrzeugen in Hinblick auf ihre CO2-Bilanz nun deutliche Vorteile gegenüber Verbrennern.


Recycling als entscheidender Faktor

Ein Vorteil von Elektroautos sei, dass Materialien und Komponenten wiederverwertbar seien. Nach vielen Ladezyklen verlieren Akkus an Speicherkapazität. Nachdem sie im Fahrzeug nicht mehr genutzt werden können, könnten sie aber als Stationärspeicher wiederverwendet oder recycelt werden. Der Studie zufolge könnte 2035 dadurch über ein Fünftel des Lithiums und rund 65 Prozent des Kobalts, das für eine neue Batterie benötigt wird, durch Recycling gewonnen werden.


Zunehmend reduzierter Rohstoffbedarf

Durch solche Rückläufer, aber auch durch neue Technologien werde der Rohstoffbedarf für Batterien in den kommenden Jahren stark sinken. Verglichen mit heute soll 2030 für die Produktion einer Batterie nur noch die halbe Menge an Lithium benötigt werden. Der Bedarf an Kobalt soll sogar um 75 Prozent sinken. Zudem wollen Hersteller erreichen, dass ihre Batterien künftig weniger seltene Erden und teure Rohstoffe benötigen. Die vollständige Studie finden Interessierte auf der Website von T&E.


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Pressemitteilung T&E (Englisch)

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