Schnellladegesetz soll Ausbau der Ladeinfrastruktur fördern

Schnellladegesetz soll Ausbau der Ladeinfrastruktur fördern (© Dan Race – stock.adobe.com)
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Das kürzlich vom Bundesrat beschlossene Schnellladegesetz soll den gezielten Ausbau eines bundesweiten Netzes von Schnellladepunkten für Elektrofahrzeuge fördern.

Mit dem Gesetz zur Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge, kurz Schnellladegesetz, reagiert die Bundesregierung auf die steigenden Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen. Bis 2023 sollen 1.000 neue Schnellladesäulen entstehen. Sie sollen dafür sorgen, dass die Nachfrage an Ladestationen auch bei viel Verkehr und an bislang eher spärlich bedienten Standorten gedeckt wird.


Gesetz als Rechtsgrundlage für europaweite Ausschreibung

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kündigte an, dass auf Basis des Schnellladegesetzes noch im Sommer 2021 ein erstes Ausschreibungsverfahren starten soll. Ausgeschrieben werden soll dabei sogenannte High Power Charging-Ladeinfrastruktur. Die Leistung an den Ladepunkten soll mindestens 150 Kilowatt betragen. Dadurch wolle man flächendeckend schnelles Laden für die Mittel- und Langstreckenmobilität gewährleisten.


Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur analysiert Ladebedarf

Bei seinen Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur arbeitet das BMVI mit der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur zusammen. Mit Hilfe von verschiedenen Daten zur Mobilität und zu Fahrzeugtypen analysiert die Leitstelle den Ladebedarf. Basierend auf den Ergebnissen werden Gebiete zum Aufbau neuer Schnellladestandorte ausgeschrieben. Mehr Informationen zum Schnellladegesetz finden Interessierte auf der Website des BMVI.


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Pressemitteilung BMVI

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