Regelungen für ukrainische Lkw- und Busfahrer

Regelungen für ukrainische Lkw- und Busfahrer
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Das BMDV informiert darüber, unter welchen Bedingungen ukrainische Führerscheine hierzulande gültig sind und wann sie umgeschrieben werden müssen.

Solange sich Bürger (m/w/d) aus der Ukraine vorübergehend in Deutschland aufhalten, dürfen sie mit ihrem Führerschein alle Kraftfahrzeuge führen, für die ihr Führerschein ausgestellt ist. Dies gilt sowohl für nationale ukrainische als auch für internationale Führerscheine. Eine Übersetzung des ukrainischen Führerscheins müssen sie dabei nicht mitführen. Melden sie ihren Wohnsitz in Deutschland an, ist der Führerschein noch für sechs Monate gültig. Danach benötigen sie eine in Deutschland ausgestellte Fahrerlaubnis.


Regeln für Beförderungen gemäß BKrFQG

Für Beförderungen, die in den Anwendungsbereich des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes (BKrFQG) fallen, benötigen Lkw- und Busfahrer (m/w/d) eine EU-Fahrerbescheinigung gemäß VO (EG) Nr. 1072/2009. Dafür müssen sie im Besitz einer Grundqualifikation nach §2 BKrFQG sein. Besitzen sie diese bereits, etwa weil sie eine abgeschlossene Ausbildung zum Berufskraftfahrer (m/w/d) vorweisen können, genügt für die Bescheinigung die Teilnahme an einer 35-stündigen Weiterbildung gemäß §5 BKrFQG. Bei Fragen zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse können Fahrer (m/w/d) oder Speditionen sich an die zuständige IHK wenden.


Themenseite auf Deutsch und Ukrainisch

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Dort sind sämtliche relevanten Informationen noch einmal detailliert auf Deutsch und Ukrainisch nachzulesen.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

BMDV: Themenseite zur aktuellen Situation in der Ukraine (Deutsch)
BMDV: Themenseite zur aktuellen Situation in der Ukraine (Ukrainisch)

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