Zwölf gute Gründe warum Personalentwicklung wichtig ist

Der Arbeitsmarkt ist geprägt vom Fachkräftemangel und dem Streben nach der eigenen Weiterentwicklung. Fehlende Personalentwicklungsmaßnahmen kommen Unternehmen häufig teuer zu stehen. Denn ein Mangel an beruflicher Perspektive kann zur Mitarbeiterfluktuation führen. Daher lohnt es sich, in eine gute Personalentwicklung zu investieren.


Warum ist Personalentwicklung so wichtig? Warum sollte man Mitarbeiter (m/w/d) fördern?

Es gibt eine Reihe an guten Gründen für die Personalentwicklung. Diese gelten für Unternehmen und Arbeitnehmer (m/w/d) aber auch für die Gesellschaft im Ganzen.

Vier gute Gründe für Unternehmen, in eine erfolgreiche Personalentwicklung zu investieren, sind etwa:

  • Notwendige Fach- und Führungskräfte werden innerhalb des Unternehmens ausgebildet und Spezialisten (m/w/d) können frühzeitig erkannt werden. Dadurch lässt sich rechtzeitig für den eigenen Nachwuchs sorgen.
  • Das Unternehmen bleibt ständig anpassungsfähig und verfügt über das aktuell notwendige technologische und marktspezifische Knowhow. Dadurch bleibt die Wettbewerbsfähigkeit langfristig erhalten.
  • Durch eine gute Personalentwicklung können Defizite erkannt und mit geeigneten Maßnahmen beseitigt und neuen langfristig vorgebeugt werden. Dadurch entsteht eine größere Zufriedenheit der Mitarbeiter (m/w/d) und eine höhere Leistungsmotivation. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Fluktuation sinkt und Kosten der Personalbeschaffung eingespart werden können.
  • Durch eine feste Belegschaft und die Möglichkeit, sich individuell weiterentwickeln zu können, verbessert sich die innerbetriebliche Kommunikation. Zudem steigt die Identifikation mit dem Unternehmen und somit die Kooperationsbereitschaft jedes Einzelnen.

Für Mitarbeiter (m/w/d) ergeben sich folgende vier Gründe:

  • Durch fachgerechte und persönliche Qualifizierungen können ungenutzte Fähigkeiten und Potentiale erkannt und aktiviert werden.
  • Die Übernahme neuer und hochwertigerer Tätigkeiten sichert den eigenen Arbeitsplatz. Weiterbildung und Qualifizierung erhöhen gleichzeitig die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
  • Es wird Raum geschaffen für die eigene Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentfaltung und eine Übernahme von Aufgaben gemäß den eigenen Neigungen und eigenen Eignung wird ermöglicht.
  • Höhere Qualifikationen und Übernahme neuer Aufgabenbereiche führen zu einer Verbesserung des Einkommens

Und auch die Gesellschaft kann unter anderem von den folgenden vier Vorteilen profitieren:

  • Personalentwicklung beugt dem Fachkräftemangel vor beziehungsweise gleicht bestehenden Mangel aus.
  • Finanzielle Ressourcen werden durch eine langfristige Beschäftigung der Fachkräfte weniger beansprucht und somit die Kassen entlastet.
  • Das Grundrecht auf Persönlichkeitsentfaltung wird erfüllt.
  • Durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen wird soziale Mobilität sowie Chancengleichheit gefördert.


Welche Unternehmensziele können mit der Personalentwicklung gefördert werden?

Das Ziel der Personalentwicklung ist, durch Förderung und Weiterentwicklung von Mitarbeitern (m/w/d), das Fortbestehen eines Unternehmens zu sichern. Nur durch qualifizierte Fach- und Führungskräfte kann die Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden.


Was gehört zur Personalentwicklung?

Als wichtiger Bestandteil des Personalwesens ist die Personalentwicklung die Grundlage für erfolgreiche Unternehmen. Sie umfasst jegliche Maßnahmen zur Förderung und Weiterbildung von Mitarbeitern (m/w/d). Durch den Auf- bzw. Ausbau der individuellen Fähigkeiten erhält das Personal wichtige Werkzeuge an die Hand, um so tägliche Aufgaben erfolgreich zu bewerkstelligen. Diese Werkzeuge wappnen sie darüber hinaus für neue Herausforderungen.


Welche Maßnahmen dienen der Personalentwicklung?

Die Personalentwicklung macht sich einige Maßnahmen und Instrumente zu eigen. Darunter fallen z.B.:

  • Das Job Enlargement, also eine quantitative Aufgabenerweiterung beseitigt Monotonie und stärkt das Selbstbewusstsein. Die neu hinzukommenden Aufgaben sollten dabei gut erlernbar sein und in Relation zur bisherigen Tätigkeit stehen oder aber gut damit kombinierbar sein. Die Ergänzung um sachlich zusammengehörige, höherwertige Tätigkeiten wird Job Enrichment genannt. Darunter fällt zum Beispiel die Übernahme von strategischen Aufgaben oder Führungstätigkeiten.
  • Durch eine Job Rotation können zusätzliche Qualifizierungen vermittelt werden. Zudem verringert der Arbeitsplatzwechsel Belastungen aufgrund von monotonen Tätigkeiten.
  • Innerhalb der Projektarbeit treffen Mitarbeiter (m/w/d) aus unterschiedlichen Bereichen, mit verschiedenen Qualifizierungsstufen und aus unterschiedlichen Hierarchielevel aufeinander. Gemeinsam erarbeiten sie eine bereichsübergreifende Aufgabe bzw. lösen ein Problem, das mehrere Bereiche gleichermaßen betrifft. Dadurch finden ein Austausch und eine Ergänzung der Kenntnisse, Erfahrungen und Kompetenzen statt.
  • Das Coaching begleitet bei alltäglichen Arbeitsaufgaben, insbesondere wenn Probleme im Arbeitsbereich auftreten. Es ist eine besonders intensive Form der Förderung und soll den Mitarbeiter (m/w/d) bei der Problemlösung und Überwindung von Schwierigkeiten unterstützen, indem gemeinsam an Lösungsmodellen gearbeitet wird. Mentoring ist eine leichtere Form des Coachings. Dieses Programm richtet sich meist an angehende Führungskräfte, die von erfahrenen Managern (m/w/d) begleitet werden.
  • Unter Off-the-Job fallen Weiterbildungen, Seminare oder auch Fernstudiengänge, die Fähigkeiten außerhalb des Jobs vermitteln. Off-the-Job beschreibt hier allerdings nicht die räumliche Trennung, so zählen Inhouse-Schulungen und E-Learning-Formate ebenfalls zur Maßnahme.

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