Mobile Brücke soll Baustellensicherheit erhöhen

Mobile Brücke soll Baustellensicherheit erhöhen (© Irina Fischer – stock.adobe.com)
© Irina Fischer – stock.adobe.com

Das Schweizer Bundesamt für Strassen (ASTRA) testet im Herbst eine mobile Brücke, die die Sicherheit auf Autobahnbaustellen erhöhen und den Verkehr entlasten soll.

Aktuell können Sanierungsarbeiten auf Autobahnen häufig nur nachts stattfinden. Denn tagsüber würden bereits einzelne gesperrte Fahrbahnen zu langen Staus führen, insbesondere auf viel befahrenen Strecken. Das Schweizer Bundesamt für Strassen hat mit der sogenannten ASTRA Bridge nun eine Lösung entwickelt, mit der Bauarbeiten auf Autobahnen künftig auch am Tag durchführbar sein sollen.


Die mobile Baustellenbrücke

Die zweispurige Brücke besteht aus mehreren Elementen, ist insgesamt 240 Meter lang und kann mit 60 km/h befahren werden. Während Fahrzeuge, darunter auch Lkw mit bis zu 40 Tonnen Gesamtgewicht, über die ASTRA Bridge fahren, können die Bauarbeiter (m/w/d) unter der Brücke auf einer Strecke von rund 100 Metern ihre Arbeit ausüben. Ist die Arbeit an einem Streckenabschnitt beendet, kann die Brücke per Fernsteuerung zum nächsten Abschnitt weiterbewegt werden.


Mehr Arbeitssicherheit

Die Brücke ermögliche es nicht nur, eine hohe Verkehrskapazität aufrechtzuerhalten. Das Straßenamt betont, dass sie durch die räumliche Trennung auch die Arbeitssicherheit für die Bauarbeiter (m/w/d) erhöhe. Im Herbst sollen die einzelnen Elemente der Brücke erstmals zu Testzwecken zusammengefügt werden. Sofern die Tests positiv verlaufen, wird die ASTRA Bridge im Frühling 2022 erstmals bei einer Belagssanierung zum Einsatz kommen.


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Pressemitteilung Bundesamt für Strassen

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