Lärmschutz in der Bauwirtschaft

Lärmschutz in der Bauwirtschaft (© AleMasche72 – stock.adobe.com)
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Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) hat zum gestrigen „Tag gegen Lärm“ auf die Folgen von Lärmbelastung in der Bauwirtschaft aufmerksam gemacht.

Lärm ist nicht nur störend, er kann auch krank machen. Neben Auswirkungen auf die Psyche, wie Angespanntheit oder Stress, hat Lärm auch ernstzunehmende Folgen für die körperliche Gesundheit. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu irreversiblen Gehörschäden. Anlässlich dieser Gefahr hat die BG BAU nun zum „Tag gegen Lärm“ einige Schutzmaßnahmen gegen Lärm in der Bauwirtschaft vorgestellt.


Technische und organisatorische Maßnahmen

„Am wirkungsvollsten ist es, den Lärm schon am Entstehungsort zu mindern“, erklärt Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU. Liegt die Schallstärke an einem Arbeitsplatz über acht Stunden hinweg durchschnittlich bei über 85 dB(A), muss der Bereich als Lärmbereich gekennzeichnet werden. Das gilt auch, wenn, wenn die Lärmbelastung einen Spitzenschalldruck von 137 dB(C) erreicht. Dort müssen Unternehmen dann beispielsweise lärmreduzierte Maschinen und Werkzeuge einsetzen.


Persönliche Maßnahmen

Ist der Einsatz solcher Geräte nicht möglich, muss ein Unternehmen seinen Beschäftigten persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen. Beträgt die tagesdurchschnittliche Lärmbelastung mindestens 85 dB(A), müssen Beschäftigte zum Beispiel einen Gehörschutz tragen. Wie wichtig diese Maßnahmen sind, zeigen aktuelle Krankheitszahlen. Laut der BG BAU sind mehr als ein Drittel aller anerkannten Berufskrankheiten in der Bauwirtschaft auf Hörschäden zurückzuführen.


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Pressemitteilung der BG BAU

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