Mehr Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft

Mehr Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft
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Das Instituts der deutschen Wirtschaft (IWD) erklärt, mit welchen Kreislaufstrategien Unternehmen in Deutschland einen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnten.

Unternehmen sollten ihre Ressourcen schonend einsetzen und den Verbrauch möglichst geringhalten. Damit könnten sie einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland leiten. Dazu müssten Unternehmen vor allem auf zirkuläre Geschäftsmodelle setzen, so der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (IWD). Denn so bleibe der Wert der Produkte und Ressourcen lange erhalten, aber die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sei nicht gefährdet. Der IWD hat nun die vier verschiedenen zirkulären Strategien vorgestellt: Kreisläufe schließen, Kreisläufe ermöglichen, Kreisläufe schaffen und Kreisläufe verlängern.


Zirkuläre Strategien

Wie der Informationsdienst erklärt, könnten Unternehmen beispielsweise Produkte durch Reparatur oder Wiederaufbereitung erneut nutzbar machen, anstatt sie zu entsorgen und so Kreisläufe schließen. Dies müsste bereits bei der Herstellung des Produkts berücksichtigt werden, wodurch die Kreisläufe ermöglicht würden. Außerdem könnte ein Abfallprodukt eines Unternehmens für die Produktion in einer anderen Firma verwendet werden. Dadurch könnten Kreisläufe geschaffen werden. Außerdem könnten Unternehmen Kreisläufe verlängern, indem sie benötigte Maschinen mit anderen Firmen teilen.


Unterschiedliche Umsetzung der Kreislaufwirtschaft

Laut dem IW-Zukunftspaneel 2020, für das 500 Firmen befragt wurden, verfolgt jedoch nur rund ein Viertel der Betriebe alle dieser zirkulären Ziele. Mehr als ein Drittel verfolgt sogar keine einzige der Strategien. Die Befragung zeige jedoch, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg korrelieren. Demnach erklärten 46 Prozent der Industrieunternehmen, die alle zirkulären Ziele verfolgen, überdurchschnittlich erfolgreich zu sein. Bei den befragten Unternehmen ohne zirkuläre Strategien waren es lediglich 18 Prozent.


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Artikel des Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft

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