IT-Sicherheitsgesetz 2.0 in Kraft getreten

IT-Sicherheitsgesetz 2.0 in Kraft getreten (© deagreez – stock.adobe.com)
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat durch das kürzlich in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz 2.0 neue Kompetenzen erhalten.

Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 erweitert die Kompetenzen des BSI beim Erkennen von Sicherheitslücken und der Abwehr von Cyber-Angriffen. Darüber hinaus werde auch die gesetzliche Aufgabe des BSI zur Information, Warnung und Beratung von Betroffenen gestärkt. „Für das BSI ist dieser Tag ein echter Meilenstein. Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 ebnet den Weg für ein verbessertes Cyber-Sicherheitsniveau in Deutschland“, erklärte Arne Schönbohm, Präsident des BSI.


Bedeutung für Unternehmen

Das Gesetz betrifft besonders Betreiber Kritischer Infrastrukturen, wie etwa Unternehmen aus dem Energie- oder Gesundheitssektor. Sie müssen ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen dem aktuellen Stand der Technik anpassen und dadurch beispielsweise Systeme zur Angriffserkennung verwenden. Auch für Unternehmen im besonderen öffentlichen Interesse gelten künftig Meldepflichten. Dazu zählen etwa Rüstungsunternehmen oder Unternehmen, die aufgrund großer Umsätze eine besondere volkswirtschaftliche Bedeutung haben.


IT-Sicherheitskennzeichen für Verbraucher (m/w/d)

Durch das IT-Sicherheitsgesetz wird der digitale Verbraucherschutz neu in den Aufgabenkatalog des BSI aufgenommen. Somit wird das BSI auf Bundesebene zur Beratungsstelle bei Fragen zur IT-Sicherheit und zur Beratungsstelle für Verbraucher (m/w/d). Eine erste konkrete Maßnahme hat das BSI bereits vorgestellt. Künftig soll ein IT-Sicherheitskennzeichen Verbrauchern (m/w/d) anzeigen, welche Produkte IT-Sicherheitsstandards einhalten.


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Pressemitteilung BSI

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