DGUV: Arbeitsunfallzahlen für 2020 bekanntgegeben

DGUV: Arbeitsunfallzahlen für 2020 bekanntgegeben (© Kevin Brine – stock.adobe.com)
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Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ihre Statistik über das Arbeitsunfallgeschehen im Jahr 2020 veröffentlicht.

Demnach ist die Zahl der innerbetrieblichen Arbeitsunfälle 2020 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um mehr als elf Prozent gesunken. Eine genaue Auswertung der Zahlen zeigt je nach Branche jedoch starke Unterschiede bei der Entwicklung der Unfallzahlen. In Wirtschaftszweigen, die besonders stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen waren, sank die Zahl der Unfälle entsprechend deutlich.


Weniger Unfälle in der Gastronomie und dem Gastgewerbe

Den stärksten Rückgang verzeichneten Gastronomie und Gastgewerbe. Hier gab es 2020 über 13.000 Unfälle weniger als noch im Vorjahr, was einem Rückgang von 40 Prozent entspricht. Auch in den Branchen Kunst, Unterhaltung und Erholung war die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle mit einem Minus von knapp 27 Prozent pandemiebedingt stark rückläufig. Einen leichten Anstieg um sieben Prozent gab es hingegen im Grundstücks- und Wohnungswesen.


Kaum Veränderungen in der Baubranche

Die Unfallzahlen in der Baubranche blieben nahezu unverändert. Besonders auffällig ist hier die hohe Anzahl an Absturzunfällen. Beinahe 35.000 Mal stürzte 2020 eine Person während der Arbeit ab, häufig auf Leitern und Treppen oder von Lkw-Tritten und Ladeflächen. Um solche Unfälle zu verhindern, bietet die DGUV auf ihrer Website eine Reihe branchenspezifischer Hinweise für Unternehmen und Beschäftigte an.


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