WeGeBau-Förderung

WeGeBau-Förderung

Das Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ (WeGebAU) ist auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet, die weniger als 250 Mitarbeiter haben. Im Mittelpunkt des Förderprogramms der Bundesagentur für Arbeit steht die Qualifizierung von gering qualifizierten und älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ziel ist es, dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen.


Voraussetzungen

Nach dem Programm förderfähig sind geringqualifizierte Beschäftigte, die entweder über keinen Berufsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) verfügen oder seit mindestens vier Jahren eine ungelernte Tätigkeit ausüben. Auch ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Betriebes, die mindestens 45 Jahre alt sind, sollen mit dem Programm eine WeGeBau-Förderung erhalten. Voraussetzung ist ein bestehendes Arbeitsverhältnis, das über das Ende der Maßnahme hinausreicht. Die Weiterbildungen müssen zudem außerhalb des Betriebes durch einen externen Weiterbildungsanbieter stattfinden.


Förderziele

Das Programm zielt darauf ab, Geringqualifizierten zu einem anerkannten Berufsabschluss zu verhelfen. Die geförderte Weiterbildung kann aber auch zu einem zertifizierten Teilabschluss führen. Die vermittelten Inhalte müssen über eine arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildung hinausgehen. Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber verpflichtet ist, sind von der Förderung ausgenommen.


Höhe und Art der Förderung

Bei Qualifizierungen von Beschäftigten in KMUs mit weniger als 250 Arbeitnehmern werden den Teilnehmenden die Lehrgangskosten nur teilweise erstattet. Darüber hinaus gewährt das Programm einen Zuschuss zu den entstehenden übrigen Weiterbildungskosten (z. B. Fahrkosten). Haben Beschäftigte das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet, muss der Betrieb mindestens 50 Prozent der Lehrgangskosten selbst übernehmen.

Weiterhin werden Weiterbildungen, die zu einem anerkannten Berufsabschluss führen, für geringqualifizierte Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gefördert. Dazu zählen auch Personen mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können. In diesem Fall werden die Lehrgangskosten erstattet und es gibt einen Zuschuss zu den übrigen Weiterbildungskosten.

Kann der/die Arbeitnehmer/-in während der Teilnahme an der Fortbildung keine Arbeitsleistung erbringen, erhält der Betrieb einen Arbeitsentgeltzuschuss sowie eine Pauschale für die Sozialversicherungsbeiträge.


Ansprechpartner und weitere Informationen

Hilfestellung und weitere Informationen erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit oder über unser Kontaktformular.

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Rufen Sie uns an unter Tel.: +49.711.7861-3939 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

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