Transfermaßnahmen

Transfermaßnahmen

Mit den sogenannten Transfermaßnahmen unterstützt die Agentur für Arbeit Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte, die aufgrund von betrieblichen Veränderungen von Arbeitslosigkeit bedroht sind und in eine Transfergesellschaft überführt werden.


Voraussetzungen

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, dass sich der Beschäftigte bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend gemeldet hat. Dies muss nach Erhalt der Kündigung, jedoch vor dem Wechsel in die Transfergesellschaft geschehen.

Darüber hinaus muss das Unternehmen, bei dem die Person beschäftigt ist, einen Transfersozialplan vereinbart haben. Auch muss ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit stattgefunden haben.

Darüber hinaus muss ein anerkannter Bildungsträger die Transfermaßnahme betreuen und durchführen.


Förderziele

Ziel der Transfermaßnahmen ist es, von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte durch beschäftigungswirksame Maßnahmen bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Ziel ist die schnelle Arbeitsaufnahme an einer neuen Arbeitsstelle ohne zwischenzeitlichen Bezug von Arbeitslosengeld. Im Zeitraum der Kündigungsfrist soll mit diesen Transfermaßnahmen die Anschlussbeschäftigung sichergestellt werden. Infrage kommen Bewerbungstrainings, Kurzqualifikationen, Existenzgründungsberatung und -begleitung sowie Maßnahmen zur Eignungsfeststellung.


Höhe und Art der Förderung

Höhe und Art der Förderung Die Agentur für Arbeit übernimmt bis zu 50 Prozent bzw. maximal 2.500,- Euro der Weiterbildungskosten, die pro Person für das betroffene Unternehmen anfallen.


Ansprechpartner und weitere Informationen

Weitere Informationen zu den Transferleistungen

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