Fach- und Servicekraft für Schutz und Sicherheit - Teilqualifikation Personen und Objekte schützen (TQ 1)

Veranstaltungs-ID:99078.682.11.02.00405

Buchungshinweis

Die DEKRA Akademie GmbH als Bildungseinrichtung und die hier angebotene Qualifizierung sind zertifiziert (AZAV). Ihre zuständige Agentur für Arbeit oder das Jobcenter können bei Vorliegen der persönlichen Eignung einer Kostenübernahme zustimmen. Gleiches gilt für eine Kostenübernahme durch die Deutsche Rentenversicherung, den BFD, die BG oder andere Förderträger. Wir sind an einigen unserer Standorte DeuFöV-Kursträgerin und können dort berufsbezogene Deutschsprachkurse nach § 45 a AufhG abhalten. Die DeuFöV-Kurse werden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BMAS) gefördert. Sprechen Sie uns an!

DEKRA Akademie GmbH Mainz

  • Öffentlich geförderte Weiterbildungen

Ansprechpartner/-innen

Herr Hans-Kurt Egger Telefon: +49.6131.9719733 Telefon: +49.6131.9719733 Telefax: +49.6131.9724772 mainz.akademie@dekra.com

Unterrichtsform Dauer Termin Ort

Vollzeit

6 Monate - inklusive 4 Wochen betriebliche Qualifizierung

10.06.2019 - 25.11.2019

in Mainz, Robert- Koch- Str. 50

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Zielgruppe

Arbeitsuchende

Hintergrund

Der Bedarf an privaten Sicherheitskräften ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Voraussetzung zur Ausübung einer Tätigkeit im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, ist das erfolgreiche Absolvieren der IHK Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO.
Die DEKRA Akademie bietet die Möglichkeit, diese Sachkunde als ersten Schritt im Sinne einer Einstiegsqualifizierung über den Weg der zertifizierten Teilqualifikationen (TQ) zu erlangen.
Dieses Teilqualifizierungsmodul TQ1 deckt einen klar definierten Bereich aus dem Aufgabengebiet und dem Ausbildungsrahmenplan ab, somit ist eine sogenannte 'Zweitverwertbarkeit' möglich und kann sofort in die tägliche Aufgabenstellung am Arbeitsplatz mit einfließen.
Die Grundlage bildet das bundeseinheitlich standardisierte Teilqualifizierungskonzept 'Schritt für Schritt zur Service-/Fachkraft für Schutz und Sicherheit', erstellt im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und 2011 veröffentlicht.
Nach Absolvierung aller Teilqualifizierungsmodule (TQ1-TQ4 oder TQ1-TQ6) in Verbindung mit einer Beschäftigung im jeweiligen Fachbereich, kann die Zulassung zur IHK-Externenprüfung beantragt werden.
Folgende IHK-Berufsabschlüsse sind möglich:
- Servicekraft für Schutz und Sicherheit (TQ1-TQ4)
- Fachkraft für Schutz und Sicherheit (TQ1-TQ6).

Rechtliche Grundlagen

Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan Fach- und Servicekraft für Schutz und Sicherheit, § 34a GewO

Inhalte

TQ1 - Personen und Objekte schützen (Einstiegs-Teilqualifizierung)

a) Kontrolle und Überwachung von Personen, Fahrzeugen, Gütern und Objekten
- Selbstständige Kontrolle und Überwachung von Personen, Fahrzeugen, Gütern und Objekten
- Befolgung von Dienstanweisungen und Vorgaben des Kunden
- Erstellen von Ausweisen und Anmeldung von Personen
- Begleitung von Personen und Fahrzeugen
- Berücksichtigung aller relevanten Vorgaben zu Arbeitssicherheit und Umweltschutz
- Anwendung der Grundsätze des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes

b) Feststellung und Bewertung von Alarmmeldungen/Störungen/Vorfällen und Veranlassung, Durchführung und Überwachung folgender Maßnahmen
- Überwachung von Gefahrenmeldeanlagen
- Feststellung und Bewertung von Störungen und Vorfällen
- Veranlassung und Überwachung von folgenden Maßnahmen (Alarm- und Interventionsdienst)
- Selbstständiges Durchführen von Maßnahmen (Erste Hilfe, Mitwirkung bei betrieblichen Ermittlungen)
- Arbeiten nach im System hinterlegten Alarmketten/Prozessen bzw. der Alarmakte

c) Kommunikation und Information
- Kundenorientiertes Kommunizieren und Verhalten
- Freundlichkeit und Bestimmtheit im Auftreten
- Erteilen von Anweisungen und Auskünften - auch in englischer Sprache

d) Dokumentation von Zuständen, Vorfällen und Maßnahmen, Qualitätssicherung
- Standardisierte Dokumentation von Zuständen, Vorfällen und Maßnahmen
- Führen von Alarmprotokollen und Besucherlisten
- Erstellen von Meldungen und Berichten - mündlich und schriftlich

e) Betriebliche Qualifizierung zur Vertiefung der Ausbildungsinhalte in den Einsatzbereichen
- Revierdienst
- Torkontroll-/Empfangsdienst
- Posten-/Streifendienst
- Alarm- und Interventionsdienst
- Verkehrs- und Veranstaltungsdienst

Voraussetzungen

Allgemeinbildung: Hauptschul- oder vergleichbarer Abschluss

Berufsausbildung: Nicht erforderlich

Berufspraxis: Berufspraxis im Bereich Sicherheit wünschenswert

Ausnahmeregelung: Ausnahmeregelung in Absprache zwischen Kostenträger und Bildungsträger

Sonstige Bed.: Mindestalter 18 Jahre, gesundheitliche Eignung, Bereitschaft zu Schichtarbeit, Zuverlässigkeit, polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag, grundlegende IT-Kenntnisse auf Anwenderniveau, idealerweise Führerschein Kl. B

Voraussetzungen: Hauptschul- oder vergleichbarer Abschluss, Berufspraxis im Bereich Sicherheit wünschenswert, Mindestalter 18 Jahre, Zuverlässigkeit, Führungszeugnis ohne Eintrag, grundlegende IT-Kenntnisse auf Anwenderniveau, Bereitschaft zur Schichtarbeit, idealerweise Fahrerlaubnis Führerschein Kl. B,

Ausnahmeregelung in Absprache zwischen Kostenträger und Bildungsträger.

Abschluss

Kompetenzfeststellung durch die DEKRA Akademie und die zuständige IHK sowie die IHK-Sachkundeprüfung gemäß § 34a GewO

Gültigkeit

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Kompetenz

Die DEKRA Akademie verfügt über langjährige Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung im Bereich des Bewachungsgewerbes. Erfahrene Trainer in Theorie und Praxis, als auch moderne Ausbildungsmittel und Lernmethoden, stützen den Erfolg und die Qualität der Ausbildung. Wir sind behördlich anerkannt, zertifiziert nach DIN ISO 9001 und zugelassen nach AZAV.

Hinweise

* Zur besseren Lesbarkeit wurde auf weibliche Schreibweisen verzichtet. Selbstverständlich beziehen sich alle Informationen und Angaben sowohl auf Frauen wie Männer.

Der Lehrgang endet mit einer individuellen Kompetenzfeststellung - bestehend aus einer praktischen Prüfung (prozessbezogene Arbeitsaufgabe und/oder Rollenspiel) und einem Fachgespräch zur Vorgehensweise bei der praktischen Prüfung