DEKRA Aviation Tage 2018

Weiterbildung & Fortbildung

Pflegehelfer Ausbildung

Pflegehilfskräfte und Pflegehelfer begleiten ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen im Alltag. Zudem assistieren sie Pflegefachkräften z.B. bei der medizinischen Pflege. Aufgrund des demographischen Wandels besteht in Deutschland ein großer Bedarf an qualifizierten Pflegehilfskräften und Pflegehelfern.


Was ist der Unterschied zwischen einer Pflegehilfskraft und einer Pflegekraft?

Der größte Unterschied zwischen einer Pflegehilfskraft / Pflegehelfer und einer Pflegefachkraft ist die vorangegangene Ausbildung. Die Ausbildung als Pflegefachkraft (hierzu zählen Pflegefachfrau, Altenpflegerin und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin) dauert 3 Jahre. Daher dürfen Pflegehilfskräfte und Pflegehelfer z.B. keine sogenannte Behandlungspflege übernehmen.

Eine Pflegehelfer-Ausbildung ist keine staatliche Berufsausbildung im Bereich der Alten- oder Krankenpflege. Unterschieden werden bei der DEKRA Akademie:

  • Zusätzliche Pflegehilfskraft (DEKRA) (1 Monat Theorie)
  • Pflegehilfskraft (DEKRA) (2 Monate Theorie)
  • Pflegehelfer/-in (DEKRA) (3 Monate Theorie)

Die Pflegehilfskraft- und Pflegehelfer-Ausbildungen beinhalten zudem ein betriebliches Praktikum.

Die praxisnahen Pflegehelfer-Ausbildungen der DEKRA Akademie bereiten Sie auf die abwechslungsreichen Aufgaben eines Pflegehelfers vor.

Öffentliche-geförderte Lehrgänge - Termine:
Pflegehelfer (DEKRA) (m/w/d)
Pflegehilfskraft (DEKRA)
Geprüfter Pflegehelfer (DEKRA) (m/w/d)
Mobiler Pflegehelfer (DEKRA) (m/w/d)


Mit zunehmender Dauer der Ausbildung (ein bis drei Monate) können Sie mehr Tätigkeiten durchführen. So sind in der Qualifizierung für die zusätzliche Pflegehilfskraft Einheiten zur Ersten Hilfe, Körperpflege und Maßnahmen zur Verhinderung und Verbesserung von Gesundheitseinschränkungen vorgesehen. Als Pflegehilfskraft erhalten Sie zusätzlich vertiefende Einblicke in Arbeitsorganisation und -methodik, Grundlagen der Krankheitslehre, Krankenbeobachtung und Hygiene. Die Ausbildung zum Pflegehelfer fokussiert auch noch die Themen Pflegekonzepte und -techniken sowie persönliche Grenzen und Grenzerfahrungen.

Um die für Sie richtige Qualifikation zu finden, haben wir für Sie wichtige Informationen zum Berufsbild, wie beispielsweise die Aufgaben eines Pflegehelfers, zusammengetragen.


Was ist eine Pflegehilfskraft?

Pflegehelfer werden in nahezu allen Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Familienpflege eingesetzt. Sie unterstützen Pflegebedürftige bei der Körperpflege, Gesunderhaltung oder sie assistieren Pflegefachkräften bei der Durchführung von Wundverbänden - beispielsweise in der häuslichen Pflege.


Was sind die Aufgaben einer Pflegehilfskraft?

Zu den Aufgaben eines Pflegehelfers gehören im Detail insbesondere:

  • Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme
  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Hilfe beim Aufstehen bzw. beim Gang zur Toilette

Ebenso werden häufig auch Maßnahmen zur Förderung der körperlichen und geistigen Beweglichkeit und zur Teilhabe am Alltagsleben angeboten.


Was macht man als Pflegehelfer in Krankenhäusern?

Auch in Krankenhäusern können Pflegehilfskräfte tätig werden. Die Pflege in Krankenhäusern ist vorrangig als eine Akutbehandlung mit kurzzeitigem Aufenthalt zu sehen. Daher zählen hier vorrangig Maßnahmen und Tätigkeiten zum Aufgabenfeld, die auf die Genesung und Heilung von kranken Menschen ausgerichtet sind. Hierzu zählen je nach medizinischer Fachabteilung z. B.:

  • die Assistenz bei Krankenlagerungen
  • die Begleitung zu speziellen Untersuchungen
  • die Durchführung von Bewegungsübungen


Was verdient eine Pflegehilfskraft? Wie viel verdient man als Pflegehelfer?

Das Durchschnittsgehalt für einen Vollzeitjob des Pflegehelfers bzw. der Pflegehilfskraft liegt bei 1.400-1.800 Euro (brutto) im Monat.

Sie haben Fragen?

Rufen Sie uns an unter Tel.: +49.711.7861-3939 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

* Pflichtfelder