Ausbildung zum Brandschutzhelfer

DEKRA Akademie Qualifizierung Brandschutzhelfer

Lassen Sie nichts anbrennen!

Jährlich ereignen sich in Deutschland mehrere hundert brandbedingte Großschäden. Im Schnitt entstehen dabei Kosten von vier bis fünf Millionen Euro, nicht selten werden Menschen verletzt oder verlieren gar ihr Leben. Brandschutz ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil des Arbeitsschutzes.

Eine Richtlinie fordert nun von jedem gewerblich tätigen Unternehmen –
gleich welcher Größe oder Branche - die Ausbildung von Brandschutzhelfern in
ausreichender Zahl. Unter 6.2 der ASR A2.2 Abs. 2 und 3 bzw. in der DGUV
Information 205-023 (BGI/GUV-I 5182) ist folgendes zu lesen:„Die notwendige
Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein
Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten ist in der Regel ausreichend. Eine
größere Anzahl von Brandschutzhelfern kann z. B. bei erhöhter Brandgefährdung,
der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie
großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte erforderlich sein. Bei der Anzahl
der Brandschutzhelfer sind auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner
Beschäftigter, z. B. Fortbildung, Ferien, Krankheit und Personalwechsel, zu
berücksichtigen.

“Die DEKRA Akademie hat auf diese Vorgaben mit einem
maßgeschneiderten Unterweisungsangebot für künftige Brandschutzhelfer/-innen
reagiert.

Mit dieser praxisorientierten Qualifizierung schützen Sie Ihren
Betrieb dauerhaft, sorgen für Rechtssicherheit und erfüllen alle diesbezüglichen
Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes.


Inhalt der Ausbildung (Dauer 1 Tag):

  • Rechtliche Grundlagen des Brandschutzes
  • Physikalisch-chemische Grundlagen der Verbrennung und des Löschens
  • Vorbeugender Brandschutz in Gebäuden
  • Ziele, Organisation und Methoden des betrieblichen Brandschutzes
  • DIN 14096: Brandschutzordnung Teil A bis C
  • Brandmeldeeinrichtungen; Kennzeichnung
  • Abwehrender Brandschutz: Verhalten im Brandfall, Brandbekämpfung mit
    Feuerlöschern
  • Personenbezogene Gefahren durch Brände und persönliche Schutzmaßnahmen
  • Rettung von Personen und Einleitung der Evakuierung von Gebäuden;
    Rettungswege
  • Alarmierung, Einweisung und Unterstützung der Hilfskräfte (z. B. Feuerwehr)
  • Feuerlöschübung (praktische Unterweisung