Kranschein machen bei der DEKRA Akademie

Kranschein – Theorie und Praxis für sichere Bedienung

Kranführer ist ein attraktiver Beruf, der jedoch viel Verantwortung mit sich bringt. Die Risiken bei einer unsachgemäßen Bedienung sind enorm. Deshalb ist eine Unterweisung zwingend notwendig – dabei handelt es sich allerdings nicht um einen simplen “Krankurs” oder “Kranlehrgang”. In den Vorschriften der Berufsgenossenschaften ist festgelegt, dass jeder Kranführer eine Ausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung nachzuweisen hat. Ein Kranschein ist also Pflicht. Die DEKRA Akademie bietet Lehrgänge zu verschiedenen Kranarten an.


Kranführerschein machen bei der DEKRA Akademie

Ein Kranschein der DEKRA Akademie bietet den Vorteil, dass er den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Außerdem verbessert er auch die beruflichen Chancen: Mitarbeiter, die Krane bedienen dürfen, sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Die Ausbildung wird durch eine “Kranprüfung” abgeschlossen.

Zu den verschiedenen Kran-Bauarten bietet die DEKRA Akademie Kranführerschein-Seminare mit folgenden Inhalten an:

  • Gesetzliche Vorschriften der Berufsgenossenschaft
  • Unfallverhütungsvorschriften, Bedienungsvorschriften, Sicherheitsregeln
  • Bauarten, Baugruppen und Sicherheitseinrichtungen von Kranen
  • Persönliche Schutzausrüstungen
  • Umgang mit Lasten, Arbeit mit Traglasttabellen
  • Grundsätze des Anschlagens und Handzeichengebung
  • Anforderungen an die Kranabnahme/Kranprüfung
  • Pflege und Wartung, Sichtkontrollen und Funktionsproben
  • Verhalten bei Störungen
  • Praktische Übungen

Die DEKRA Akademie stellt nach erfolgreich bestandener schriftlicher und praktischer Abschlussprüfung einen krantyp- und personenbezogenen Kranführerschein aus. Umgangssprachlich wird dieser auch häufig einfach nur Kranschein genannt.


Kranscheine für verschiedene Kranarten

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über alle verschiedenen Arten von Kranen, für die die DEKRA Akademie Schulungen anbietet.

Brücken-, Portal- und Hallenkrane

  • DGUV Vorschrift 1 und 52
  • DGUV Grundsatz 309-003
  • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Die DEKRA Akademie stellt nach erfolgreich bestandener schriftlicher und praktischer Abschlussprüfung einen Krantyp- und personenbezogenen Kranführerschein aus.


Brücken-, Portal- und Hallenkrane

Zu Brücken-, Portal- und Hallenkrane bietet die DEKRA Akademie spezielle Lehrgänge an. Die Teilnehmenden erhalten in der Kranschulung das erforderliche Wissen, um die Anforderungen der Berufsgenossenschaft zu erfüllen und das Erlernte in der täglichen Praxis umsetzen zu können. Hier finden Sie weitere Informationen zu Brücken-, Portal- und Hallenkrane.


Lkw-Ladekrane

Es handelt sich hierbei um Fahrzeugkrane, die vorwiegend zum Be- und Entladen der Ladefläche des Fahrzeuges bestimmt sind. So werden LKW-Ladekrane im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 52 definiert. Ihr Lastmoment darf 30 t und ihre Auslegerlänge 15 m nicht überschreiten. Die Vorschriften und Hinweise der Kranhersteller sind u. a. Gegenstand dieser Kranführerschein-Ausbildung:


Auto- und Mobilkrane

Sie werden oft auf unebenem oder unbefestigtem Gelände eingesetzt. Die Gefahr von Unfällen und Schäden durch unsachgemäße Aufstellung, Sicherung und Bedienung ist daher sehr hoch. Die Vorschriften und Hinweise der Kranhersteller und der Berufsgenossenschaften müssen strikt eingehalten werden. Für Personen, die diese Krane bedienen, bietet die DEKRA Akademie folgende Kranschulung an:


Turmdrehkrane

Die Bedienung von Turmkranen setzt besondere Kenntnisse im Ermitteln der zulässigen Traglasten voraus. Grundlage für ein sicheres Arbeiten mit dem Kran ist die stabile Aufstellung und Abstützung unter Berücksichtigung des Untergrunds. Auch beim laufenden Betrieb, Abbauen und Transportieren des Turmkrans muss der Turmdrehkranführer die Umgebungsbedingungen beachten.

Die DEKRA Akademie bietet in Kooperation mit der Bayerischen BauAkademie für Teilnehmer je nach Vorkenntnissen drei aufeinander aufbauende Ausbildungseinheiten an:


Anschlagen von Lasten

Beim Kranbetrieb ist das sachgerechte Anschlagen von Lasten von entscheidender Bedeutung, um Unfälle zu vermeiden. Damit ist das Anhängen mittels Seilen, Ketten oder Bändern gemeint. Personen, die mit dem Anschlagen von Lasten für den Transport mit einem Kran betraut sind, tragen eine hohe Verantwortung. Sie sind verantwortlich für die Sicherheit und das richtige Zusammenwirken mit dem Kranführer. Dazu ist eine Unterweisung nach DGUV Regel 100-500 Kapitel 2.8 zwingend notwendig:


Jährliche Unterweisung für verschiedene Kranscheine

Durch die Berufsgenossenschaften sind alle Unternehmen verpflichtet, ihre Mitarbeiter über die bei ihrer Arbeit auftretenden Gefahren mindestens einmal jährlich zu unterweisen. Auch Kenntnisse über die Möglichkeiten der Unfallverhütung müssen dementsprechend mindestens einmal im Jahr aufgefrischt werden. Daher bietet die DEKRA Akademie für Personen, die Baumaschinen bzw. Krane bedienen und schon einen Kranschein haben, eine jährliche Unterweisung an. Sie dient der Auffrischung der vorhandenen Kenntnisse und Fertigkeiten und vermittelt den Teilnehmenden einen Überblick über neue rechtliche Vorschriften. Weiterhin geht die Unterweisung auf aktuelle Unfall- und Gefahrenschwerpunkte vor Ort ein und vermittelt Maßnahmen zur Unfallvermeidung durch praktisches Einüben.

Voraussetzungen

Allgemeine Voraussetzungen, um einen Kran-Führerschein zu machen, sind ein Mindestalter von 18 Jahren, gesundheitliche Eignung (räumliches Sehen, gutes Hörvermögen) und ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.

Abschluss

Ein krantyp- und personenbezogener Kranführerschein.

Rechtliche Grundlagen

  • DGUV Vorschrift 1 und 52
  • DGUV Grundsatz 309-003
  • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

Sonstige Weiterbildungsangebote und Informationen

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