Kranschein machen bei der DEKRA Akademie

Kranschein - Theorie und Praxis für sichere Bedienung

Unsachgemäße Bedienung von Kranen und fehlende Fachkenntnis können erhebliche Personen- und Sachschäden verursachen. Daher hat nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaften jeder Kranführer eine Ausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung nachzuweisen. Die DEKRA Akademie bietet zu verschiedenen Kran-Bauarten Lehrgänge an.

Krane kommen in unterschiedlichsten Bauarten zum Transport von Lasten z. B. in Fabrikhallen und Lagern sowie auf Baustellen zum Einsatz. Ohne den Nachweis einer auf den Krantyp zugeschnittenen theoretischen und praktischen Ausbildung dürfen diese Geräte nicht bedient werden. Ein Kranschein der DEKRA Akademie bietet nicht nur den Vorteil, dass er den gesetzlichen Vorschriften entspricht, sondern er verbessert auch die beruflichen Chancen: Mitarbeiter, die Krane bedienen dürfen, sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Zu den verschiedenen Kran-Bauarten bietet die DEKRA Akademie Kranführerschein-Seminare mit folgenden Inhalten an:

  • Gesetzliche Vorschriften der Berufsgenossenschaft
  • Unfallverhütungsvorschriften, Bedienungsvorschriften, Sicherheitsregeln
  • Bauarten, Baugruppen und Sicherheitseinrichtungen von Kranen
  • Persönliche Schutzausrüstungen
  • Umgang mit Lasten, Arbeit mit Traglasttabellen
  • Grundsätze des Anschlagens und Handzeichengebung
  • Anforderungen an die Kranabnahme/Kranprüfung
  • Pflege und Wartung, Sichtkontrollen und Funktionsproben
  • Verhalten bei Störungen Praktische Übungen
Allgemeine Voraussetzungen, um einen Kranführerschein zu machen, sind ein Mindestalter von 18 Jahren, gesundheitliche Eignung (räumliches Sehen, gutes Hörvermögen) und ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.

Alle Ausbildungsgänge basieren auf folgenden rechtlichen Grundlagen:

  • DGUV Vorschrift 1 und 52
  • DGUV Grundsatz 309-003
  • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Die DEKRA Akademie stellt nach erfolgreich bestandener schriftlicher und praktischer Abschlussprüfung einen Krantyp- und personenbezogenen Kranführerschein aus.


Brücken-, Portal- und Hallenkrane

Sie findet man auf Güterumschlag- und Lagerplätzen, aber auch in Montagehallen, Werften und Hafenanlagen. Zu diesen Krantypen bietet die DEKRA Akademie spezielle Lehrgänge an. Die Teilnehmenden erhalten in der Kranschulung das erforderliche Wissen, um die Anforderungen der Berufsgenossenschaft zu erfüllen und das Erlernte in der täglichen Praxis umsetzen zu können. Zu den folgenden Kran-Bauarten bietet die DEKRA Akademie Kranschein-Unterweisungen an:


Lkw-Ladekrane

Es handelt sich hierbei – im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 52 – um Fahrzeugkrane, die vorwiegend zum Be- und Entladen der Ladefläche des Fahrzeuges bestimmt sind. Ihr Lastmoment darf 30 t und ihre Auslegerlänge 15 m nicht überschreiten. Sie werden in unterschiedlichstem Gelände eingesetzt, sodass eine hohe Unfallgefahr durch unsachgemäße Aufstellung und Bedienung besteht. Die Vorschriften und Hinweise der Kranhersteller und der Berufsgenossenschaften, die unbedingt einzuhalten sind, sind u. a. Gegenstand dieser Kranführerschein-Ausbildung:


Auto- und Mobilkrane

Sie werden oft auf unebenem oder unbefestigtem Gelände eingesetzt. Die Gefahr von Unfällen und Schäden durch unsachgemäße Aufstellung, Sicherung und Bedienung ist daher sehr hoch und die Vorschriften und Hinweise der Kranhersteller und der Berufsgenossenschaften müssen strikt eingehalten werden. Für Personen, die diese Krane bedienen, bietet die DEKRA Akademie folgende Kranschulung an:


Turmdrehkrane

Die Bedienung von Turmkranen setzt besondere Kenntnisse im Ermitteln der zulässigen Traglasten voraus. Grundlage für ein sicheres Arbeiten mit dem Kran ist die stabile Aufstellung und Abstützung unter Berücksichtigung des Untergrunds. Auch beim laufenden Betrieb, Abbauen und Transportieren des Turmkrans müssen die Umgebungsbedingungen beachtet werden. Die DEKRA Akademie bietet in Kooperation mit der Bayerischen BauAkademie für Teilnehmer je nach Vorkenntnissen drei aufeinander aufbauende Ausbildungseinheiten an:


Anschlagen von Lasten

Beim Kranbetrieb ist das sachgerechte Anschlagen von Lasten – also das Anhängen mittels Seilen, Ketten oder Bändern – von entscheidender Bedeutung, um Unfälle zu vermeiden. Personen, die mit dem Anschlagen von Lasten für den Transport mit einem Kran betraut sind, tragen eine hohe Verantwortung für die Sicherheit und das richtige Zusammenwirken mit dem Kranführer. Dazu ist eine Unterweisung nach DGUV Regel 100-500 Kapitel 2.8 zwingend notwendig:


Jährliche Unterweisung

Durch die Berufsgenossenschaften sind alle Unternehmer verpflichtet, ihre Mitarbeiter über die bei ihrer Arbeit auftretenden Gefahren sowie über die Möglichkeiten der Unfallverhütung mindestens einmal jährlich zu unterweisen. Daher bietet die DEKRA Akademie für Personen, die Baumaschinen bzw. Krane bedienen und schon einen Kranschein haben, eine jährliche Unterweisungen an. Sie dient der Auffrischung der vorhandenen Kenntnisse und Fertigkeiten und vermittelt den Teilnehmenden einen Überblick über neue rechtliche Vorschriften. Weiterhin geht die Unterweisung auf aktuelle Unfall- und Gefahrenschwerpunkte vor Ort ein und vermittelt Maßnahmen zur Unfallvermeidung durch praktisches Einüben.


Weiterbildungsangebote und Informationen

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