Kraftverkehrsmeister Aufstiegsfortbildung (IHK) bei der DEKRA Akademie

Kraftverkehrsmeister (IHK)

Haben Sie eine Berufsausbildung als Berufskraftfahrerin oder Berufskraftfahrer abgeschlossen, sind Sie eine Fachkraft im Fahrbetrieb oder bringen Sie eine längere einschlägige Berufspraxis mit? Dann sollten Sie hier und jetzt Ihre Chance nutzen, auf der Karriereleiter weiter aufzusteigen und eine Aufstiegsfortbildung zum Kraftverkehrsmeister (IHK) absolvieren.

Kraftverkehrsmeister/-innen sind begehrte Fachkräfte: Sie bewältigen vielfältige betriebliche Aufgaben und sichern die hohe Qualität des Dienstleistungsangebots. Das macht sie zu einem unverzichtbaren Garanten für die Innovationskraft und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Verkehrsgewerbe. Ebenso haben sie die Möglichkeit, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und ein eigenes Unternehmen zu gründen.

So übernehmen Kraftverkehrsmeisterinnen und Kraftverkehrsmeister Fach-, Führungs- und Organisationsaufgaben in Betrieben, die über einen größeren Fuhrpark verfügen. Sie gewährleisten die Einsatzbereitschaft der Flotte und planen und überwachen Transportvorgänge und Beförderungsdienstleistungen. Auch ist ihre Mitarbeit gefragt, wenn Unternehmen ihre Methoden und Systeme in Sachen Transport und Verkehr verändern.


Bundesweit einheitlich geregelte Meisterprüfung

Der Bereich der Transportlogistik hat in den letzten Jahren einen rasanten Umschwung erlebt. So sind die Anforderungen an Führungskräfte in diesem Bereich erheblich gestiegen. Um diesen Veränderungen gerecht werden zu können, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Fortbildungsprüfung für die Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister neu geordnet.

Die neue Verordnung ist am 1. März 2012 in Kraft getreten. Der Abschluss trägt seitdem den Namen „Geprüfter Meister für Kraftverkehr“. Zudem nehmen Aspekte wie Fuhrparktechnik und -management nun einen wesentlich größeren Stellenwert in der Aufstiegsfortbildung ein.

Die Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister bereitet direkt auf die IHK-Meisterprüfung vor, die bundesweit einheitlich geregelt ist. An unseren Standorten bieten wir Ihnen die Vorbereitungskurse in Vollzeit (6 bis 8 Monate) und in Teilzeit (18 bis 24 Monate) an.

Für die Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister können Sie gemäß Aufstiegsfortbildungsgesetz finanzielle Förderung beantragen. Das umfasst einen Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie eine monatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt.


Voraussetzungen

Hinweise zur Prüfungszulassung „Aufstiegsfortbildung Kraftverkehrsmeister (IHK)“:

1. Zur Prüfung im Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“ ist zugelassen, wer Folgendes nachweist:

  • Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem der anerkannten Ausbildungsberufe Berufskraftfahrer oder Fachkraft im Fahrbetrieb oder
  • Eine mit Erfolg abgelegte Prüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach ein mindestens einjährige Berufspraxis oder
  • Eine mindestens vierjährige Berufspraxis.

2. Zur Prüfung im Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“ ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

  • Das Ablegen des Prüfungsteils „Grundlegende Qualifikationen“, wobei die Prüfung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen darf, und
  • In den unter Punkt 1 genannten Fällen jeweils ein weiteres Jahr Berufspraxis.

3. Abweichend von den in den Punkten 1 und 2 genannten Voraussetzungen kann zur Prüfung auch zugelassen werden. Wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft machen kann, Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) erworben zu haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.


Inhalte der Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister (IHK)

Lern- und Arbeitsmethodik

Grundlegende Qualifikationen:

  • Rechtsbewusstes Handeln
  • Betriebswirtschaftliches Handeln
  • Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
  • Zusammenarbeit im Betrieb

Handlungsspezifische Qualifikationen:

I. Fuhrparktechnik und Fuhrparkmanagement

II. Organisation und Kommunikation:

  • Betriebliches Kostenwesen und Controlling
  • Planung, Steuerung und Kommunikationssysteme
  • Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
  • Qualitätsmanagement

III. Führung und Personal:

  • Personalführung
  • Personalentwicklung

Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen (Ausbilder-Eignung):

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildungsplan planen
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • Ausbildung durchführen
  • Ausbildung abschließen


Weiterbildungsangebot und Informationen zu Förderprogrammen

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