Integrationsbeauftragter für Flüchtlinge und Migranten

Weiterbildung zum Integrationsbeauftragten

Durch den hohen Zustrom an Flüchtlingen besteht sowohl in sozialen und kommunalen Einrichtungen als auch in Wirtschaftsunternehmen ein hoher Bedarf an kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich für die Beratung und Integration von Flüchtlingen und Migranten verantwortlich zeigen.

Mit der Ausbildung zum Integrationsbeauftragten erwerben Sie rechtliche Kenntnisse zum Thema Asyl, Anerkennung und Aufenthalt als Grundlage für Ihre Tätigkeit. Sie lernen die verschiedenen Aufenthaltsstati sowie die zugehörigen Rechtsnormen kennen und wissen, welche Träger jeweils für die Existenzsicherung zuständig sind. Darüber hinaus setzen Sie sich mit dem Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen und Migranten auseinander und erarbeiten sich die wesentlichen Faktoren, die bei der Berufsorientierung und Berufsintegration zu berücksichtigen sind. Sie erhalten eine Einführung in das Projektmanagement und in finanzielle Förderungsmöglichkeiten.

Als wichtige Faktoren des Gelingens, entwickeln Sie Ihre interkulturelle Kompetenz und Ihre Gesprächsführung weiter. Sie lernen Gespräche systemisch und lösungsorientiert zu führen und gewaltfreie Konfliktlösungen herbeizuführen. Sie wissen wie man Sprachbarrieren vermeiden kann und worauf bei der Zusammenarbeit mit Dolmetschern zu achten ist. Erfolgreich abgeschlossen wird der Kurs „Integrationsbeauftragte/-r für Flüchtlinge und Migranten (DEKRA)- blended learning“ mit einer von DEKRA abgenommenen Projektarbeit.


Auszüge aus den Inhalten

Rechtliche Grundlagen

  • Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens und über die Rechtsstellung während des Asylverfahrens
  • Kenntnis der möglichen Aufenthaltsgründe sowie der Aufenthaltsstati und -papiere, Fähigkeit, die passende Rechtsnorm zu benennen
  • Überblick über die Sonderregelungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Integrationsperspektiven

Berufsintegration

  • Bewusstsein für Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Normen und individuellen beruflichen Integrationszielen schaffen
  • Bewusstsein für das unterschiedliche Image von Branchen oder Arbeitsplätzen in Abhängigkeit von der Kultur

Projekte und Fördermittel

  • Überblick über die Planung und Durchführung von Projekten
  • Überblick über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten

Interkulturelle Kompetenzen

  • Bewusstsein für bestehende, gegebenenfalls versteckte Vorurteile
  • Fähigkeit, auf Menschen anderer Kulturen off en zuzugehen
  • Fähigkeit, eine persönliche Strategie zur Bewältigung eigener Vorbehalte zu entwickeln

Gesprächsführung im internationalen Kontext und Konfliktmanagement

  • Fertigkeit, Gespräch mit internationalem Kontext vorzubereiten und durchzuführen
  • Überblick, wie man Sprachbarrieren in Gesprächen und Texten vermeiden kann
  • Fähigkeit, mit Dolmetschern zusammenzuarbeiten


Weiterbildungsangebote und Informationen

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