Hygieneschulungen der DEKRA Akademie

Hygiene-Fortbildung für Einrichtungen des Gesundheitswesens

Eine fundierte Hygienefortbildung und das darin erworbene Wissen dienen in allen Berufsfeldern der Humanmedizin als Grundlage für jedes sachgerechte Handeln. Auch dann, wenn es um die Erkennung, Vermeidung und Beherrschung von Infektionsrisiken geht. Darauf weist auch der Bericht der Bundesregierung zum Auftreten von nosokomialen Infektionen hin.

Folgende adressatengerechte IFSG-Schulungen stehen zur Auswahl:

Termine Präsenzveranstaltungen:
- Hygiene – Grundkurs : richtet sich an jegliche Mitarbeiter oben genannter Einrichtungen des Gesundheitswesens
- Hygiene in der ambulanten Pflege : spricht in der ambulanten Pflege tätige Pflegende an
- Hygiene in der stationären Pflege : fokussiert auf Themen der alltäglichen Hygienemaßnahmen in stationären Pflegeinrichtungen
- Hygiene-Auffrischung : wendet sich an alle Mitarbeiter, die bereits einen Grundkurs absolviert und ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen möchten
- Hygiene in der Wundbehandlung : adressiert Mitarbeiter, die mit der gesundheitlichen Versorgung, Pflege, Betreuung von Patienten in Praxen, Alten- und Pflegeeinrichtungen betraut sind
- Der Hygieneplan in der (Zahn)Arztpraxis – praktische Umsetzung (Kapitel 1-8) : speziell auf medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte und Arzthelfer mit der Funktion des Hygiene-Beauftragten ausgerichtet.

Die gesetzlich geforderten, regelmäßigen und prozessorientierten Hygiene-Fortbildungen im Gesundheitswesen festigen bereits vorhandenes Wissen und unterstützen Beschäftigte, die Herausforderung der Hygiene im Alltag wirksam umzusetzen. Diese Hygienefortbildungen basieren auf dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Dabei ist Hygiene und hygienisches Handeln keine Erfindung der heutigen Zeit. Bereits Robert Koch gelang vor etwa 140 Jahren der Nachweis entsprechend pathogener Mikroorganismen und deren Bekämpfung. In Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland treten jedoch jährlich ca. 900.000 nosokomiale Infektionen mit etwa 40.000 Todesfällen auf. Zu den begünstigenden Faktoren zählen nicht nur Device-assoziierte Infektionen. Auch personelle Aspekte spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle im Kontext nosokomialer Infektionen. Dazu zählen der Personalmangel und die frühzeitige Überleitung infektiöser Patienten in Einrichtungen der ambulanten Dienste oder in Altenpflegeeinrichtungen. Die genannten Punkte stellen die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal vor große Herausforderungen. Wie mit diesen Herausforderungen umgegangen werden kann, ist Teil der DEKRA Akademie Hygiene-Fortbildung.


Schulung Infektionsschutzgesetz

Die DEKRA Akademie Healthcare and Medical unterstützt Ärzte und Pflegepersonal mit einem breiten Angebot an Infektionsgesetz (IFSG)-Schulungen. Die Hygiene-Fortbildungen erleichtern den Einrichtungen des Gesundheitswesens die Umsetzung von zwingend notwendigen und wichtigen Hygiene-Maßnahmen.

Inhalte der Schulung Infektionsschutzgesetz:
Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert Koch-Instituts (KRINKO) hat Hygiene-Richtlinien festgeschrieben. Ihre Empfehlungen zur Prävention nosokomialer Infektionen sowie zu betrieblich-organisatorischen und baulich-funktionellen Maßnahmen unterstützen Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen. Diese Empfehlungen dienen den Hygienefortbildungen der DEKRA Akademie Healthcare and Medical als Grundlage.

Zielgruppe:
Die allgemeinen Hygiene-Fortbildungen richten sich nicht nur an die Leitung von Einrichtungen des Gesundheitswesens, sondern auch an Mitarbeiter in:

  • Krankenhäusern
  • Altenheimen
  • Ambulanten Diensten

Rettungsdiensten Diese sind gesetzlich zur Umsetzung der Hygienemaßnahmen vom Robert Koch-Institut verpflichtet. Für diese Zielgruppen bietet die DEKRA Akademie Healthcare and Medical spezifisch ausgerichtete IFSG-Schulungen an.

Rechtliche Grundlagen:
Die Hygienefortbildungen reagieren auf die aktuellen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes. Dieses nimmt die Leiter der darin genannten medizinischen Einrichtungen stärker in die Pflicht. Sie müssen sicherstellen, dass die nach dem Stand der Technik und der medizinischen Wissenschaft erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung nosokomialer Infektionen getroffen werden.

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