Grenzkontrollen zu Österreich und Tschechien

Grenzkontrollen zu Österreich und Tschechien (© am – stock.adobe.com)
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Weil Tirol und Tschechien als Virusvarianten-Gebiete gelten, führt das Bundesministerium des Innern (BMI) Grenzkontrollen zu Österreich und Tschechien durch.

Seit kurzem sind Tschechien und, mit Ausnahme einzelner Bezirke und Gemeinden, Tirol als Virusvarianten-Gebiete eingestuft. Daher gelten seit dem 14. Februar für die Einreise nach Deutschland sowohl an der deutsch-tschechischen als auch an der deutsch-österreichischen Grenze verschärfte Einreisebedingungen. Auch der kommerzielle Reiseverkehr ist davon betroffen.


Strenge Einreisebestimmungen

Einreisen nach Deutschland sind derzeit nur noch in Ausnahmefällen möglich. Beschäftigte im Gütertransport dürfen beispielsweise nur einreisen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Eine digitale Einreiseanmeldung ist ebenfalls notwendig. Fahrpersonal, das diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird zurückgewiesen. Darf ein Fahrer (m/w/d) einreisen, muss er sich anschließend zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Nach fünf Tagen kann die Quarantäne bei Vorlage eines weiteren negativen Tests vorzeitig beendet werden.


EU ist für gemeinsame Lösung

Die Europäische Kommission drängt bei den Grenzkontrollen auf eine grenzübergreifende Koordinierung. Ohne ein gemeinsames Vorgehen aller Mitgliedsstaaten riskiere die EU eine Fragmentierung und Unterbrechungen von Lieferketten. Dass Mitgliedsstaaten von Reisen in und aus Risikogebieten abraten, würde die Europäische Kommission zwar unterstützen. „Aber Grenzschließungen oder pauschale Reiseverbote sollten vermieden werden“, erklärte ein Kommissionssprecher.


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Pressemitteilung BMI

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