Die Ausgaben des DEKRA Akademie Arbeitsmarktreports

DEKRA Arbeitsmarkt-Report

Der DEKRA Arbeitsmarkt-Report analysiert jedes Jahr etwa 10.000 Stellenanzeigen in regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie in zwei großen Online-Jobbörsen. Die im Report veröffentlichten Ergebnisse zeigen, welche Berufe im Jahr der Untersuchung besonders gefragt sind und in welchen Berufsgruppen die Nachfrage zurückgeht. Vertiefend untersucht werden zudem ausgewählte Berufsgruppen – u.a. mit Blick auf geforderte Fachkompetenzen, Schlüsselqualifikationen und Softskills von beispielsweise Berufskraftfahrern (m/w/d), Ingenieuren (m/w/d) oder IT-Spezialisten (m/w/d).

Die Ausgaben des DEKRA Arbeitsmarkt-Report der letzten Jahre haben wir Ihnen hier bereitgestellt.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2019

In vielen Branchen blicken Unternehmen nicht mehr ganz so optimistisch in die Zukunft, wie noch vor einem Jahr. Dies machte sich in den ersten Monaten des Jahres am Arbeitsmarkt jedoch noch kaum bemerkbar. Arbeitgeber müssen in vielen Bereichen Lücken in der Belegschaft schließen, zeigt der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2019. Der Anteil von Jobangeboten in den Tätigkeitsfeldern Vertrieb, Lagerlogistik sowie im Gastgewerbe hat besonders zugelegt, so die Analyse des Stellenmarktes. Bei den zehn am häufigsten gesuchten Berufen sind Verschiebungen zu beobachten: Während Elektroniker, Softwareentwickler sowie Gesundheits- und Krankpfleger sich auf den ersten drei Plätzen halten, haben sich Ingenieure erstmals aus den Top Ten verabschiedet. „Newcomer“ sind hingegen Altenpfleger und HR-Manager.

Für welche Tätigkeitsfelder suchen Arbeitgeber die meisten Fachkräfte und in welchen Bereichen entspannt sich die Nachfrage? Dieser Frage geht der DEKRA Arbeitsmarkt-Report seit 2008 in jedem Frühjahr nach. Die aktuelle Analyse beruht auf 13.745 Stellenangeboten.


Elektroniker vorne
Die Jobaussichten für Elektroniker bleiben bestens. Für Kandidaten mit dieser Ausbildung fanden sich in der Stichprobe die meisten Stellenangebote. Den Platz an der Spitze hatten sie 2016 schon einmal inne.


Datenspezialisten auf dem Vormarsch
Knapp jedes zehnte Gesuch richtet sich an Bewerber mit IT-Hintergrund. Hier bleibt vor allem die Nachfrage nach Softwareentwicklern hoch, sie befinden sich auf Platz 2 im Gesamtranking. Gut jedes dritte IT-Stellenangebot ist für Softwareentwickler und Programmierer ausgeschrieben (34,9 %). Außerdem haben Bewerber beste Chancen, die neben fundierten IT-Kenntnissen gleichermaßen ökonomische Zusammenhänge und Prozesse verstehen: Wirtschaftsinformatiker sind auf Position 13 im Gesamtranking vorgerückt und liegen damit so weit vorne wie nie (2018: Position 22). Mit den Data Analysts tritt am Stellenmarkt eine vergleichsweise neue Spezialisierung in Erscheinung. Sie gehören nun zu den fünf am häufigsten gesuchten IT-Professionals (5,3 %) – eine Position, die ihnen auch zukünftig sicher sein dürfte.


Altenpflegeeinrichtungen rekrutieren verstärkt
Gesundheits- und Krankenpfleger sind seit Erhebungsbeginn Dauergäste auf den vorderen Rängen. Bei den Altenpflegern ist das Gegenteil der Fall, sie zählen zu den zwei „Newcomern“ unter den Top-Ten-Berufen, obwohl es bereits seit Längerem bundesweit einen Mangel an Altenpflegern gibt. Sie befinden sich nun auf Rang 7. Zum Vergleich: Im Vorjahr belegten sie noch Rang 18. Eventuell hat dabei das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz mit eine Rolle gespielt, das Anfang des Jahres in Kraft getreten ist. Es finanziert zusätzliche Pflegekräfte in Altenpflegeeinrichtungen und Kliniken, um die Qualität in der Pflege zu verbessern.


Vertrieb, Lagerlogistik und Gastgewerbe mit Plus
Drei Tätigkeitsfelder verzeichneten in diesem Jahr einen kräftigen Anteilszuwachs. Am stärksten fiel er in der Vertriebs- und Verkaufsberatung aus, hier haben Arbeitgeber die meisten offenen Positionen ausgeschrieben. Fast jeder achte der gesuchten Fachkräfte ist später in diesem Bereich tätig (12,1 %). Neben den drei klassischen Vertriebsberufen unter den Top Ten sucht aktuell der Handel verstärkt Einzelhandelskaufleute.

Beflügelt vom boomenden Online-Handel und von immer ausgefeilteren Logistikkonzepten der Industrie benötigen Arbeitgeber viele Mitarbeiter für ihre Lagerlogistik. Sie gehört erstmals zu den fünf Tätigkeitsbereichen mit dem höchsten Anteil an den Jobangeboten der Stichprobe (6,7 %). Lager- und Transportarbeiter sind auf die achte Stelle im Gesamtranking vorgerückt. „Die Lagerlogistik bleibt trotz Automatisierung personalintensiv“, beobachtet Jörg Mannsperger, Geschäftsführer der DEKRA Akademie. „Dies bezieht sich auf unterschiedliche Qualifikationsebenen, wie die aktuelle Analyse zeigt, denn auch die Angebote für Kandidaten mit einer lagerspezifischen Ausbildung sind gestiegen.“

Ein Stellenplus gab es auch im Hotel- und Gastgewerbe: Service- und Empfangsmitarbeiter gehören zum ersten Mal seit 2012 wieder zu den zehn am häufigsten gesuchten Berufen. Parallel dazu profitierten auch die anderen Berufe der Branche von der guten Stimmung im Frühjahr. Vor allem bei Köchen gab es einen kräftigen Zuwachs (Position 18).


Ingenieure räumen das Feld
In diesem Jahr musste auch die letzte der klassischen Ingenieurdisziplinen aus den Top 10 weichen: Architekten und Bauingenieure, die zuletzt noch die zehnte Position innehatten, sind um zwei Plätze zurückgefallen. Aufgrund der guten Baukonjunktur haben sie jedoch weiterhin die größte Jobauswahl unter den Ingenieuren. Positionen für Elektroningenieure haben ihren Abwärtstrend durchbrochen und ihren Anteil an den Ingenieur-Stellenangeboten leicht verbessert. Jede vierte Offerte für Ingenieure richtet sich an sie (24,7 %). Im Gesamtranking verloren sie dennoch drei Plätze gegenüber dem Vorjahr (Platz 15). Die Fachrichtung Maschinen- und Fahrzeugbau, die letztes Jahr gleichauf mit den Elektroingenieuren lag, befindet sich nun auf Rang 20 der Stichprobe. Gut jede fünfte Position im Ingenieurwesen ist für diese Spezialisierung ausgeschrieben (21,7 %). Insgesamt scheint sich die Nachfrage nach Ingenieuren tendenziell zu entspannen.


Inhalte des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2019:
Im Kernerhebungszeitraum vom 18. bis 24. Februar wurden Stellenanzeigen in elf deutschen Tageszeitungen, zwei Online-Jobbörsen und zwei sozialen Netzwerken ausgewertet. Der Report beinhaltet

  • einen Überblick über die Entwicklung der Berufe und Tätigkeitsfelder
  • eine vertiefende Analyse der Tätigkeit von Berufskraftfahrern
  • eine vertiefende Analyse der Tätigkeit von Softwareentwicklern
  • einen Exkurs zum Thema „Personalentwicklung im Handel“
  • Expertenkommentare

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2018

In den meisten Arbeitsbereichen ist IT nicht mehr wegzudenken und Software ist ein zentraler Bestandteil in vielen Alltagsgegenständen. Dies macht sich auch am Stellenmarkt bemerkbar: Der Anteil offener Stellen für IT-Fachkräfte war noch nie so hoch wie in diesem Jahr. Arbeitgeber suchen aktuell am häufigsten Software-Entwickler. Dagegen befindet sich unter den Top-Ten-Berufen nur noch eine Ingenieurdisziplin: Architekten und Bauingenieure haben derzeit die besten Chancen.

Die vordersten zehn Plätze am Stellenmarkt sind jedoch keineswegs akademischen Berufen vorbehalten. Elektroniker, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Vertriebskräfte gehören gleichermaßen zu den gefragtesten Fachkräften. Für die vorliegende Analyse wurden 12.966 Stellenangebote unter die Lupe genommen, um aktuelle Entwicklungen und Trends am Stellenmarkt herauszufinden.


IT setzt sich an die Spitze
Die Präsenz der IT-Berufe am Stellenmarkt ist erneut kräftig gestiegen. Stellen im Tätigkeitsfeld IT haben nun erstmals den höchsten Anteil an der Gesamtstichprobe und deutlich mehr als jeder zehnte gesuchte Kandidat findet hier sein neues Aufgabengebiet (13,1 %). Mit einem kräftigen Plus von 2,6 Prozentpunkten wurde dadurch der Bereich Verkaufsberatung und Vertrieb auf den zweiten Rang verwiesen. Dies ist umso bemerkenswerter, als dieser die erste Position seit 2008 mit nur einer Unterbrechung innehatte.

Innerhalb der IT-Berufe ist vor allem die Nachfrage nach Software-Entwicklern und Programmierern sowie IT-Beratern groß. Software-Entwickler befinden sich erstmals an der Spitze aller Berufe. Unter den Top- Ten-Berufen sind sie mit einer Ausnahme schon seit 2008 vertreten. Auf der Agenda von Unternehmen steht die Digitalisierung und Optimierung von Prozessen ganz weit oben. Insofern ist die Entwicklung bei IT-Beratern und IT-Analysten interessant: Dieser Spezialisierung ist der Sprung von Platz 27 im vergangenen Jahr auf den vierten Rang gelungen. Erstmals befinden sie sich unter den ersten zehn Berufen. Im Erhebungszeitraum waren insbesondere ITUnternehmen auf der Suche nach Beratern für das herausfordernde Projektgeschäft. Diese Entwicklung bestätigt die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit, die zuletzt wieder einen Mangel im Bereich ITAnwendungsberatung beobachtete, obwohl sich die Lage in diesem Beruf davor entspannt hatte. Die Unterstützung durch IT-Berater wird gefragt bleiben, da alle Branchen von der Digitalisierung betroffen sind. Besonders Kandidaten, die sowohl Kenntnisse in IT als auch in betriebswirtschaftlichen Prozessen mitbringen, profitieren von dieser Entwicklung.

Betrachtet man die IT-Stellenangebote separat, wird der überdurchschnittliche Anstieg bei IT-Beratern deutlich. Relativ gesehen, hat dies Software-Entwicklern Anteile im Vergleich zum Vorjahr gekostet. Fachkräfte, die in der Systemadministration und im Support Hand anlegen, konnten sich im Erhebungszeitraum ebenfalls über eine deutlich größere Auswahl offener Stellen freuen. Auch bei Offerten für Fachleute im Bereich IT Security wurde ein Anstieg beobachtet; ihr Anteil innerhalb der Gesuche nach IT-Fachkräften liegt bei 5,1 %. Zu den Top- 25-Berufen zählen fünf IT-Berufe; keines der 27 anderen Tätigkeitsfelder ist so stark in der Spitzengruppe vertreten. Bei den ITBerufen ist ein Ende des Aufwärtstrends nicht absehbar. Die klassischen Ingenieurdisziplinen entwickeln sich stärker in Richtung IT, dadurch vergrößert sich der Wettbewerb um die Fachkräfte zusätzlich, auch außerhalb der ITBranche.


Etwas Entspannung bei Ingenieuren
Die Lage am Stellenmarkt für Ingenieure scheint sich etwas zu entspannen. Erstmals sind weder Ingenieure für Maschinen- und Fahrzeugbau noch Ingenieure für Elektrotechnik unter den Top-Ten-Berufen vertreten. Sie teilen sich nun die zwölfte Position. Architekten und Bauingenieure sind derzeit klar die „Aufsteiger“ innerhalb der klassischen Ingenieurdisziplinen.

Der anhaltende Bauboom sorgt für beste Bedingungen bei Absolventen dieser Fachrichtungen. Laut Hauptverband der Deutschen Bauindustrie ist insbesondere die Nachfrage nach Bauingenieuren ungebrochen. Hier hat sich die Zahl der offenen Stellen demzufolge von 2009 bis 2017 verdreifacht.

Steigende Absolventenzahlen und die Zuwanderung haben die Lage bei Ingenieuren zuletzt etwas entspannt. Dennoch bleibt die Nachfrage hoch – allein schon mit Blick auf das bevorstehende Ausscheiden der Baby-Boomer-Generation am Arbeitsmarkt. Die Fachkräftesituation in den technischen Ausbildungsberufen entwickelt sich deutlich drastischer als bei den akademischen, wie zuletzt auch der MINT-Report des IW Köln festgestellt hat. In dieses Bild fügt sich, dass mit den Elektronikern regelmäßig ein Ausbildungsberuf ganz vorne auf der Liste der gesuchtesten Fachkräfte steht. Sie befinden sich in diesem Jahr an der zweiten Stelle. Ebenso verzeichnen Elektro- und Messtechniker sowie Mechatroniker in diesem Jahr Höchststände innerhalb ihrer Berufsfelder. Die Tätigkeitsfelder der Metall-, Elektro- und Technikerberufe haben insgesamt gegenüber dem Vorjahr Anteile hinzugewonnen.


Neue Recruiting-Ansätze im Gesundheitswesen
Gesundheits- und Krankenpfleger sind seit der ersten Erhebung 2008 ununterbrochen auf den vordersten Rängen präsent, in diesem Jahr auf der dritten Position. Der Rückgang ihres Anteils an der Gesamtstichprobe und innerhalb des Berufsfeldes Service gleicht vermutlich in erster Linie den überproportional starken Anstieg im Vorjahr aus. Dafür spricht auch die durchschnittliche Vakanzzeit von 146 Tagen von Stellen in der Gesundheits- und Krankenpflege. Zum Vergleich: 2016 benötigten Arbeitgeber 129 Tage, um hier eine offene Stelle zu besetzen. Recruiter im Gesundheitswesen haben deshalb keinen Anlass aufzuatmen, auf eine Entspannung können sie bei der Personalgewinnung nicht hoffen. Sie entwickeln neben den gewohnten
Recruiting-Kanälen verstärkt neue Instrumente zur Personalgewinnung und Kampagnen, wie beispielsweise großflächige Plakataktionen. Dies scheint auch bei Ärzten der Fall zu sein, ihr Stellenanteil ist das dritte Jahr in Folge gesunken. Insgesamt hat die Zahl der berufstätigen Ärzte in Deutschland ein wenig zugenommen und Mediziner aus dem Ausland entspannen die Situation etwas. Ihre Zahl war 2017 um rund 4.000 auf 50.809 gestiegen.


Wirtschaftswissenschaftler und Juristen gefragt
Trotz eines Rückgangs benötigen Arbeitgeber weiterhin viele Wirtschaftswissenschaftler. Die Einbußen bei ihrem Stellenanteil gehen vor allem auf das Konto von zwei Faktoren: Erstmals wurden die Offerten für Wirtschaftsprüfer bzw. Steuerberater gesondert ausgezählt. Sie gehörten bislang in dieselbe Kategorie wie die Wirtschaftswissenschaftler. Außerdem
war der Anteil im Vorjahr überdurchschnittlich stark gestiegen. Nach den Wirtschaftswissenschaftlern zählte die Analyse am häufigsten Angebote für Rechtswissenschaftler bzw. Juristen im Tätigkeitsfeld Gesundheits-, Sozial- und Rechtsberatung. Ihr Anteil ist etwas gewachsen und liegt so hoch wie in keiner der bisherigen Erhebungen. Absolventen dieser Fachrichtung profitieren nicht nur von der hohen Auslastung deutscher Gerichte im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Asylanträgen. Mit der Digitalisierung entstehen für Rechtswissenschaftler völlig neue Aufgabengebiete.


Vertrieb im Wandel
Jedes zweite Jobangebot im Berufsfeld Beratung richtet sich an Bewerber mit Erfahrung oder Affinität im Tätigkeitsfeld der Verkaufsberatung. Zu den zehn am häufigsten gesuchten Berufen gehören Kundenbetreuer und -berater (Platz 6), Vertriebsmitarbeiter und -assistenten (Platz 8) sowie Sales Manager (Platz 9). Der hohe Bedarf an Fachkräften für die Verkaufsberatung überrascht nicht, tragen sie doch wesentlich dazu bei, Kunden zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Interessant ist die Entwicklung bei Call-Center-Agents: Sie liegen innerhalb des Berufsfeldes das dritte Jahr in Folge deutlich unter der 10-Prozent-Marke (7,4 %) und andere Berufe sind an ihnen vorbeigezogen. Sie befinden sich derzeit auf Position 16.


Das Tätigkeitsfeld verändert sich tiefgreifend, darüber kann auch die weiterhin starke Präsenz in der Gesamtstichprobe nicht hinwegtäuschen. Unternehmen setzen hier zunehmend neue Technologien, wie Chatbots, Künstliche Intelligenz, Augmented und Virtual Reality ein. Dies wird sich auf die Mitarbeiterstrukturen auswirken und neue Anforderungen an Mitarbeiterkompetenzen im Vertrieb und Verkauf mit sich bringen.


Projektmanager haben die Wahl
Gut jede zehnte Offerte beinhaltet Führungsaufgaben (11,5 %); damit ist die Quote an Stellen mit Personalverantwortung stabil geblieben. Vor allem ambitionierten Projektmanagern bieten sich vielfältige Jobchancen. Dies dürfte weiter so bleiben, zumal Projektarbeit tendenziell zunimmt, teilweise sogar über die Unternehmensgrenzen hinaus. Außerdem wurden in diesem Jahr besonders viele offene Positionen für Abteilungsleiter gezählt, nachdem im Vorjahr für diese Position im mittleren Management weniger Angebote verfügbar waren. Immerhin 40 Offerten versprechen eine Firmenleiter- bzw. Geschäftsführerposition. Diese spiegeln vermutlich nicht den wirklichen Bedarf wider, zumal derzeit viele Unternehmen einen Geschäftsnachfolger
suchen. Je höher eine Führungsposition in der Hierarchie angesiedelt ist, desto wahrscheinlicher vergeben Unternehmen die Suche an einen Headhunter.

In zahlreichen Unternehmen und Branchen ist es eine große Herausforderung, offene Stellen zu besetzen. Dabei bewegen sich viele Berufe unter dem „Radar“ von Rankings der am häufigsten gesuchten Fachkräfte – Busfahrer, Zugführer oder Fahrlehrer sind nur wenige Beispiele. Hier agieren Recruiter in einem vergleichsweise kleinen Markt und sie suchen neue Mitarbeiter meist lokal oder regional. Insofern muss man die Top-Ten-Berufe als das sehen, was sie sind: Berufe, in denen deutschlandweit die meisten Fachkräfte benötigt werden und für die es gesamtwirtschaftlich gesehen auch sehr viele Arbeitsplätze gibt. Dies schließt nicht aus, dass Personalverantwortliche anderer Bereiche nicht vor mindestens ebenso großen Herausforderungen bei der Mitarbeitersuche stehen.

Inhalte des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2018:

  • Stellenmarkt: IT verdrängt klassische Ingenieurdisziplinen
  • Die Berufsfelder im Überblick
  • IT-Security: Arbeiten in einem Zukunftsfeld
  • Interview mit Dr. Bernd Eßer: Lernbereitschaft als Grundvoraussetzung
  • Facility Manager: Multitalente auf vielen Gebieten
  • Interview mit Frank Merry: Neue Arbeitswelten verändern Facility Management
  • Exkurs: Logistik: Auf dem Sprung in eine neue Arbeitswelt?
  • Gastkommentar von Dr. Dirk Dreher: Logistik lebt Digitalisierung

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2017

Im zehnten Jahr des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports herrscht Feierlaune: Die Arbeitslosigkeit ist so gering wie seit der Wiedervereinigung nicht und die Konjunkturerwartungen sind stabil. In vielen Berufen können Jobsuchende aus zahlreichen Angeboten wählen – zum Leidwesen von Recruitern. Aber auch sie profitieren, denn der Anteil an Stellenangeboten für Personalfachkräfte liegt so hoch wie nie seit Erhebungsbeginn 2008. Die meisten Jobs sind aktuell jedoch in den Tätigkeitsfeldern Verkaufsberatung/Vertrieb, IT sowie Gesundheit/Pflege zu vergeben.

Der DEKRA Arbeitsmarkt-Report analysiert jährlich Entwicklungen am deutschen Stellenmarkt. Der aktuelle Report basiert auf 13.941 Stellenangeboten. Zusätzlich wurden die Anforderungen an KEP-Fahrer sowie SAP-Fachkräfte vertieft unter die Lupe genommen. Anlässlich der Jubiläumsausgabe geben außerdem zehn Experten aus Wissenschaft und Praxis einen Ausblick auf die Zukunft der Arbeit.


Kfz-Mechatroniker neu unter den Top-Ten, Ökonomen an der Spitze
Fast drei von zehn Vakanzen der Stichprobe entfallen auf die Top-Ten-Berufe. Wirtschaftswissenschaftler befinden sich erstmals an vorderster Position. Kandidaten mit diesem Studienabschluss gehören seit 2011 zu den am häufigsten gesuchten Fachkräften. Ganz neu im Ranking sind Kraftfahrzeugmechatroniker: Seit 2014 steigt die Nachfrage nach den Profis für mechanische und elektronische Bauteile in Fahrzeugen. Vor allem Versicherungskaufleute überraschen mit ihrer Platzierung auf Rang fünf. Der starke Zuwachs erscheint ungewöhnlich, auch wenn der Anteil an Stellenangeboten für Versicherungskaufleute zuletzt wieder etwas zugenommen hatte. Da vier von fünf der Offerten eine einzige Personalvermittlung inserierte, handelt es sich vermutlich um einen Sondereffekt.

Drei Berufe befinden sich seit Erhebungsbeginn ganz vorne im Ranking: Gesundheits- und Krankenpfleger, Kundenberater sowie Elektroingenieure. Auch Software-Entwickler und Call-Center-Agents waren in neun der zehn Jahre hier zu finden. „Die langjährige Betrachtung zeigt: Bei einem guten Teil der momentan akut gesuchten Fachkräfte zeichneten sich die Engpässe bereits vor zehn Jahren ab“, kommentiert Jörg Mannsperger, Geschäftsführer der DEKRA Akademie, das Ergebnis.


IT-Stellenmarkt wächst weiter
Der Arbeitsmarkt ist stabil. Dennoch gibt es in manchen Tätigkeitsbereichen der sieben Berufsfelder wie Entwicklung, Büro und Service kurzfristige Schwankungen oder aber Anzeichen für längerfristige Trends im Fachkräftebedarf. Am nachhaltigsten ist die Entwicklung des Bedarfs in den IT-Berufen: Ihr relativer Anteil am Berufsfeld Entwicklung steigt tendenziell seit Erhebungsbeginn. Aktuell richtet sich hier fast jedes zweite Stellenangebot an IT-Fachkräfte. Zum Vergleich: 2008 waren es 31,7 %. Auf die Gesamtstichprobe bezogen haben IT-Berufe nun erstmals die Zehn-Prozent-Hürde genommen. Unternehmen suchen am dringendsten Software-Entwickler, gefolgt von Wirtschaftsinformatikern.

Ingenieure und Naturwissenschaftler, die ebenfalls zum Berufsfeld Entwicklung gehören, sind im Vergleich der Tätigkeitsfelder hingegen zurückgefallen. Vor allem für Maschinenbau- und Elektroingenieure wurden weniger Jobangebote gezählt. Über etwas mehr Auswahl als im vergangenen Jahr können sich hingegen Wirtschaftsingenieure, Architekten und Bauingenieure sowie Mathematiker freuen. „Unter Umständen machen sich in den klassischen Ingenieurdisziplinen die steigenden Absolventenzahlen bemerkbar. Darüber hinaus versuchen Arbeitgeber, Nachwuchsingenieure bereits im Studium an sich zu binden“, erklärt Jörg Mannsperger. „Der Bedarf an IT-Experten ist ungebrochen und das dürfte mit Blick auf die aktuellen Trends im Zusammenhang mit der Digitalisierung auf absehbare Zeit auch so bleiben.“


Sachbearbeitung: Personaler gesucht
In der Sachbearbeitung sind Unternehmen auf fähige Mitarbeiter mit Spezialkenntnissen in unterschiedlichsten Bereichen angewiesen. Dieses Tätigkeitsfeld gehört dementsprechend schon seit 2008 zu den fünf Bereichen mit dem höchsten Anteil an der Gesamtstichprobe. Im Berufsfeld Büro entfallen fast drei Viertel aller Stellenangebote auf Sachbearbeiter unterschiedlicher Spezialisierung (72,7 %). Momentan benötigen Unternehmen vor allem Verstärkung für die Personalabteilung und schreiben besonders viele Stellenangebote für Personalfachkräfte und HR-Manager aus. Auch Controlling-Spezialisten sowie Speditionskaufleute sind derzeit gefragt wie nie.


Keine Entspannung im Gesundheitswesen
Die Fachkräftesituation im Bereich Gesundheit und Pflege bleibt weiter angespannt. Fast vier von zehn Stellenangeboten in diesem Bereich richten sich an Gesundheits- und Krankenpfleger. An zweiter Stelle liegen hier Offerten für Pflegehelfer (18,1 %). Dieser Beruf ist um einen weiteren Platz auf Rang 12 aller Berufe vorgerückt und liegt damit fünf Plätze vor Altenpflegern. Außerhalb der Pflegeberufe suchen Arbeitgeber im Gesundheitswesen vor allem Arzthelfer sowie Masseure bzw. Physiotherapeuten.


Inhalte des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2017:

  • einen Überblick über die Entwicklung der Berufe und Tätigkeitsfelder
  • eine vertiefende Analyse der Tätigkeit von KEP-Fahrern und -Zustellern
  • eine vertiefende Analyse der Tätigkeit von SAP-Fachkräften
  • einen Exkurs zum Thema „Hygienemanagement“
  • als Jubiläums-Special zehn Expertenkommentare zur Zukunft der Arbeit

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2016

Flüchtlinge mit hohem Qualifizierungsbedarf

  • Noch deutliche Wegstrecke, bis Flüchtlinge bei Fachkräftelücke helfen können
  • Unternehmen verhalten optimistisch bei Arbeitsmarktintegration
  • Beste Aussichten für Elektroniker auf dem Stellenmarkt
  • Freie Auswahl bei Job-Angeboten im Vertrieb, IT und Ingenieurwesen

Im vergangenen Jahr sind mehr als eine Million Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Viele Arbeitgeber, die nur schwer Fachkräfte finden, haben große Hoffnungen in die Zugewanderten gesetzt. Ein Jahr später sind Unternehmen verhalten optimistisch, wie die Befragung ausgewählter Unternehmensvertreter für den Arbeitsmarkt-Report der DEKRA Akademie ergeben hat. Aber allen ist klar: Flüchtlinge schließen nicht kurzfristig die Lücken in den Reihen der Fachkräfte. Wo Arbeitgeber derzeit den dringendsten Bedarf haben, zeigt der aktuelle Report: Fachkräfte in den Bereichen Vertrieb, IT, Ingenieurwesen und Sachbearbeitung können am Stellenmarkt aus besonders vielen Jobs wählen. Elektroniker haben es an die Spitze der Top-Ten-Berufe geschafft.


Vernetzte Industrie und „smarte“ Produkte verändern Jobs
Elektronische Bauteile, die miteinander kommunizieren, sind aus Industrie, Handwerk und Endprodukten nicht mehr wegzudenken. Dies beschert Elektronikern rosige Aussichten am Arbeitsmarkt. Insbesondere die Elektroindustrie, das Baugewerbe sowie der Maschinenbau suchen derzeit Mitarbeiter mit dieser Ausbildung. Auch Elektroingenieure haben schon einen festen Platz im Ranking. In den Elektroberufen verschwimmen aufgrund der Digitalisierung die Grenzen zu den Nachbardisziplinen wie IT oder Maschinenbau etwas, weshalb Fachkräfte mit diesen Spezialisierungen auch außerhalb ihrer jeweiligen Kernbranche interessante Job-Angebote finden.

In der IT haben Software-Entwickler die größte Auswahl an Stellenangeboten. Außerdem entfällt fast jede vierte Position an IT-Fachleute wie Systemadministratoren. Daneben sind insbesondere IT-Analysts und -Berater gefragt: Für 15,6 % der IT-Positionen müssen Kandidaten betriebswirtschaftliches Know-how verbunden mit Expertise in Datenanalyse mitbringen (2015: 11,5 %).


Persönliche Kundenbeziehungen bleiben wichtig
Zunehmend digitale Kommunikationskanäle können den persönlichen Kontakt im Vertrieb und Verkauf nicht ersetzen. Kundenberater und -betreuer befinden sich am Stellenmarkt auf dem zweiten Platz. Neben Führungskräften für die Vertriebsleitung stehen in diesem Jahr zukünftige Vertriebspartner besonders im Fokus von Recruitern. Aktuell suchen verstärkt Finanz- und Versicherungsdienstleister Kandidaten mit Erfahrung im dezentralen Vertrieb. Call-Center-Agents fehlen hingegen im Ranking erstmals seit Erhebungsbeginn; sie teilen sich in diesem Jahr die zwölfte Position mit Vertriebsmitarbeitern und -assistenten.


Pflegeberufe: Engpass verschärft sich und Anforderungen steigen
Gesundheits- und Krankenpfleger sind in diesem Jahr „nur“ an dritter Stelle im Ranking platziert. Von Entspannung in der Gesundheitsbranche kann jedoch keine Rede sein. So befindet sich beispielsweise der Anteil von Job-Angeboten für Pflegehelfer auf dem Höchststand: Sie sind in diesem Jahr auf Position 13 vorgerückt. Auch Altenpfleger sind nach einem Rückgang im Vorjahr wieder unter den Top-25-Berufen vertreten. Die vertiefende Analyse der Pflegeberufe hat zudem ergeben, dass die Aufgaben von Pflegefachkräften heute anspruchsvoller sind als vor fünf Jahren, und Arbeitgeber deshalb höhere Anforderungen an ihre Kompetenzen stellen.


Hoher Mitarbeiterbedarf in der Lagerlogistik
Im Tätigkeitsfeld Lager und Logistik benötigen Arbeitgeber vor allem zupackende Hände für Aufgaben im Wareneingang und -ausgang. Lager- und Transportarbeiter waren bislang erst einmal im Ranking der meistgesuchten Berufe vertreten. Darüber hinaus sind derzeit auch Staplerfahrer in größerer Zahl gesucht. Im Gegensatz dazu schwächelt der Stellenmarkt im Bereich Transport etwas.

Der Arbeitsmarkt bleibt stabil, obwohl sich die konjunkturellen Aussichten eingetrübt haben. „Mit Blick auf die angespannte Fachkräftesituation setzen Politik und Wirtschaft zu Recht große Hoffnungen in die überwiegend jungen Menschen, die in jüngster Zeit zu uns gekommen sind“, sagt Jörg Mannsperger, Geschäftsführer der DEKRA Akademie, bei der Vorstellung des Reports vor Parlamentariern in Berlin. „Doch ihre Integration in den Arbeitsmarkt wird meist nicht kurzfristig gelingen. Sie scheitert oft schon an den fehlenden Sprachkenntnissen oder Arbeitgebern fällt es schwer, die Qualifikationen von Flüchtlingen einzuschätzen. Asylsuchende und Arbeitgeber benötigen schnell Unterstützung, denn nur mit ausreichenden Sprachkenntnissen ist der Einstieg in eine Ausbildung oder eine qualifizierte Tätigkeit möglich.“


Inhalte des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2016:
Im Erhebungszeitraum vom 22. Februar bis 06. März wurden Stellenanzeigen in elf deutschen Tageszeitungen, zwei Online-Jobbörsen und einem sozialen Netzwerk ausgewertet. Der Report beinhaltet

  • einen Überblick über die Entwicklung der Berufe und Tätigkeitsfelder.
  • eine vertiefende Analyse von Pflegeberufen.
  • eine vertiefende Analyse von Pflegeberufen.
  • eine vertiefende Analyse der Tätigkeit von Berufskraftfahrern.
  • einen Exkurs zum Thema „Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“.
  • Expertenkommentare zu Arbeitsmarkt-Trendthemen.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2015

Die „Digitalisierung“ der Produktion und „Industrie 4.0“ sowie deren weitere Realisierung haben das Potenzial, die Arbeitswelt tiefgreifender zu verändern. Aus diesem Grund hat der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2015 die Frage gestellt, ob und in welcher Form Unternehmen Industrie 4.0 thematisieren und sich dies im aktuellen Stellenmarkt schon erkennen lässt. Im Report werden ausgewählte Unternehmensvertreter dazu befragt.
Die Sorge um die Fachkräftesicherung hat zur Folge, dass Arbeitgeber beispielsweise im Personalmarketing und der Bewerberansprache kreativer werden, um auf die demografische Entwicklung zu reagieren. Aber auch in ihren Personalentwicklungsstrategien finden sich teilweise innovative und vorbildliche neue Instrumente. Im Arbeitsmarkt-Report stellen Gastkommentatoren Beispiele hierfür vor.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2014

Zwei Berufsfelder werden im Arbeitsmarkt 2014 genauer beleuchtet: Die Lagerlogistik und die Arbeitssicherheit – zwei Bereiche von hoher und nicht zuletzt wirtschaftlicher Relevanz für Unternehmen. Die Autoren (m/w/d) interessierte, welche Aufgaben die Fachkräfte übernehmen und welche Kenntnisse sie hierfür benötigen.
Arbeitgeber suchen Mitarbeiter (m/w/d) zunehmend im Ausland. Mittlerweile liegt Deutschland hinter den USA auf Platz zwei der beliebtesten Einwanderungsländer, wie die OECD jüngst festgestellt hat. Dieser Arbeitsmarktreport rückt daher die Fachkräfte selbst in den Fokus. Der Exkurs beschäftigt sich mit ihren Erwartungen und Wünschen an einen Arbeitsplatz in Deutschland und insbesondere, welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2013

Der Fachkräftemangel, wie die Ergebnisse des Arbeitsmarktreports 2013 zeigen, betrifft nicht allein auf Personal mit akademischer Ausbildung. Ein vertiefter Einblick in das Transportgewerbe macht deutlich, vor welchen Herausforderungen Logistikunternehmen stehen, wenn sie auch in Zukunft gut qualifizierte Fahrer (m/w/d) zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit beschäftigen wollen.
Ein zweiter Schwerpunkt beschäftigt sich mit den Anforderungen, die Unternehmen an einen Industriemeister (m/w/d) stellen. Diese Aufstiegsqualifizierung für Kandidaten (m/w/d) mit gewerblich-technischer Ausbildung wird im Rahmen der Fachkräftesicherung an Bedeutung gewinnen. Mit einer Personalentwicklungsstrategie, die diese Berufsgruppe explizit einschließt, können Unternehmen die Fachkräftelücke schmälern und qualifizierte Mitarbeiter (m/w/d) an sich binden.
Darüber hinaus widmet sich ein Exkurs den Erfahrungen von Unternehmen bei der Beschäftigung von Mitarbeitern (m/w/d) aus dem EU-Ausland.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2012

Vor dem Hintergrund der Engpässe am deutschen Arbeitsmarkt stand 2012 das Thema der Rekrutierung im Ausland ganz besonders im Fokus. Ist die Anwerbung von Fachkräften aus dem europäischen Ausland die Lösung, nach der Unternehmen suchen? Und inwieweit nutzen sie diese Möglichkeit schon? In Leitfaden gestützten Tiefeninterviews wurden ausgewählte Experten (m/w/d) hierzu befragt. Weiterhin beschäftigt sich der Report mit dem Thema Recruiting in Europa.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2011

Die Konjunktur ist am Arbeitsmarkt angekommen. Akademiker (m/w/d) haben laut Arbeitsmarkt-Report 2011 beste Chancen. Viele Unternehmen suchen Mitarbeiter (m/w/d) für eine langfristige Festanstellung. Absolventen (m/w/d) in den MINT-Fächern und qualifizierte Fachkräfte auch in den Gesundheitsberufen sind noch knapper als bisher. Um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken sind neue Konzepte bei der Rekrutierung von Fachkräften gefragt. Der Arbeitsmarktreport enthält daher in diesem Jahr eine qualitative Betrachtung der Chancen von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt. Diese soll einen Eindruck davon vermitteln, welchen praktischen Zugang Arbeitgeber zu dem Thema haben.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2010

Die Verbesserung des Wirtschaftsklimas für das Jahr 2010 schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder. Der Arbeitsmarkt-Report 2010 kann diese positiven Tendenzen bestätigen. Bereits im Krisenjahr 2009 hat der Arbeitsmarkt-Report gezeigt, dass der Fachkräftemangel in bestimmten Berufsgruppen schon Realität geworden ist – und das nicht nur bei akademischen Berufen. Das Durchschnittsalter in den Unternehmen steigt und zahlreiche Fachkräfte werden innerhalb weniger Jahre in den Ruhestand gehen. Kurzfristig sind neue und kreative Konzepte gefragt. Mit dem vorliegenden Report werden nützliche Informationen für die Personal- oder Beratungsarbeit zur Verfügung gestellt.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2009

Die Situation der Wirtschaft in 2009 hat das Thema „Fachkräftemangel“ weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt. Der DEKRA Arbeitsmarkt-Report zeigt jedoch, dass Unternehmen in verschiedenen Berufsfeldern weiterhin qualifizierte Mitarbeiter (m/w/d) suchen. Die Analyse führt vor Augen, gegen welche Engpässe in der Personalplanung und -entwicklung Unternehmen gewappnet sein sollten, wenn eine konjunkturelle Belebung eintritt. Die Gruppe der IT-Berufe und Berufskraftfahrer (m/w/d) wurden besonders unter die Lupe genommen. Die Analyse zeigt, welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen auch sehr gegensätzliche Berufe wie IT-Spezialisten (m/w/d) und Kraftfahrer (m/w/d) heute erfüllen müssen.

DEKRA ARBEITSMARKTREPORT 2008

Die Beschaffung qualifizierter Informationen rund um das Thema Arbeits- und Stellenmarkt steht in diesem Arbeitsmarkt-Report im Vordergrund. Damit wird solide Basis bereitgestellt, um spezifische Strategien gegen den sich abzeichnenden Fachkräftemangel zu entwickeln. In einer Zusammenfassung der Ergebnisse der DEKRA Akademie Studie „Digging for Diamonds“ lesen Sie unter anderem, welchen Fragestellungen sich Unternehmen bei der internen Fachkräfteentwicklung gegenübersehen und welche Strategie sie mit welchem Erfolg einsetzen. Es folgen die Resultate der neuesten Arbeitsmarktuntersuchung der DEKRA Akademie aus dem ersten Quartal 2008, um diese anschließend für das Berufsfeld Transportlogistik vertiefend zu betrachten.

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