Bausicherheit Ausbildung

Brückenkrane, Portalkrane und Hallenkrane: Kranführerausbildung

Unsachgemäße Bedienung von Kranen und fehlende Fachkenntnis können erhebliche Personen- und Sachschäden verursachen – unabhängig von der Kranart. Daher hat nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaften jeder Kranführer eine Ausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung nachzuweisen.

Die DEKRA Akademie bietet solch eine Kranführer-Ausbildung für verschiedene Krantypen an. Damit können die Teilnehmer einen Kranführerausweis für die fachgerechte Bedienung von Portal-, Hallen- und Brückenkranen erlangen. Zu den Seminarterminen geht es hier.


Einsatzgebiete von Hallen-, Portal- und Brückenkrane

Brücken-, Portal- und Hallenkrane sind in den unterschiedlichsten Bereichen und Bauarten im Einsatz. Daher ist eine fachgerechte Ausbildung zum Kranführer sehr wertvoll und kann zu erhöhten beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt führen.

  • Brückenkrane sowie Hallenkrane sind sich relativ ähnlich und werden häufig in Produktionshallen verwendet. Generell sind sie fast ausschließlich in Gebäuden, wie Montagehallen oder Maschinenhäusern vorhanden. Das liegt daran, dass die horizontal verlaufenden Kranbahnen auf entsprechend stabilen Trägern aufliegen müssen.
  • Portalkrane sind häufig deutlich größer und werden daher auch viel im Freien eingesetzt. Man findet sie zum Beispiel in Schiffswerften oder auf Lagerplätzen.

Egal, welches der drei Kransysteme Sie bedienen oder in Zukunft bedienen werden – mit der Kranführerausbildung der DEKRA Akademie sind sie auf alles vorbereitet! Lernen Sie, wie Sie einen Hallenkran, Portalkran oder Brückenkran fachgemäß bedienen.


Inhalte der Ausbildung zum Kranführer

Die Teilnehmer der Kranführer-Ausbildung erfahren alles, was sie zur fachgerechten Handhabung von Brücken-, Hallen und Portalkranen wissen müssen:

  • Gesetzliche Vorschriften und Vorgaben der Berufsgenossenschaft
  • Unfallverhütungsvorschriften, Bedienungsvorschriften, Sicherheitsregeln
  • Bauarten, Baugruppen und Sicherheitseinrichtungen von Kranen
  • Persönliche Schutzausrüstungen
  • Umgang mit Lasten, Arbeit mit Traglasttabellen
  • Grundsätze des Anschlagens und Handzeichengebung
  • Anforderungen an die Kranabnahme/Kranprüfung
  • Pflege und Wartung, Sichtkontrollen und Funktionsproben
  • Verhalten bei Störungen
  • Praktische Übungen
  • Theorieprüfung und praktischer Einzeltest

Die Inhalte der Kranführerausbildung sind zahlreich und vielseitig. So können wir sicherstellen, dass unsere Teilnehmer nach der Kranausbildung bestens gewappnet sind – für alle Aufgaben eines Kranbedieners. Die sichere und professionelle Bedienung der Krananlage liegt dabei im Fokus. Für jedes Kransystem – also Brückenkran, Hallenkran und Portalkran – gibt es spezielle Anforderungen.

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Voraussetzungen

Die Kranführer-Ausbildung richtet sich an Personen, die Brücken-, Portal- und Hallenkrane bedienen oder bedienen werden. Sie sollten bereits Vorkenntnisse in der Kranbedienung besitzen. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre und ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache werden vorausgesetzt. Auch gesundheitliche Eignung (räumliches Sehen, gutes Hörvermögen; möglichst Untersuchung nach G 25) sind Voraussetzung.

Abschluss

Die Teilnehmer müssen eine interne schriftliche und praktische Prüfung durch die DEKRA Akademie ablegen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten sie einen krantyp- und personenbezogenen Kranführerausweis, der unbefristet gültig ist.

Rechtlichen Grundlagen

Die Ausbildung beruht auf folgenden rechtlichen Grundlagen:

  • DGUV Vorschrift 52 (BGV D6)
  • DGUV Grundsatz 309-003 (BGG 921)
  • DGUV Vorschrift 1 (BGV A1)
  • Arbeitsschutzgesetz, BetrSichV

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