BMVI veröffentlicht Vorgaben für Diesel-Nachrüstung

Auspuff und Verbotsschild
© Riko Best - Fotolia

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die technischen Vorschriften für die nachträgliche Ausstattung von Diesel-Pkw festgelegt.

In deutschen Großstädten wie zum Beispiel Hamburg oder Berlin gelten ab Mitte dieses Jahres Fahrverbote für Diesel der Abgasnorm Euro IV und V. Damit Autobesitzer in städtischen Ballungsräumen weiter mobil bleiben, sollen sie ihre Fahrzeuge nun nachträglich mit Systemen zur Senkung des Stickoxidausstoßes ausstatten können. Die technischen Vorgaben hat das Bundesverkehrsministerium Ende vergangenen Jahres festgelegt.

So sind nachgerüstete Dieselfahrzeuge der Schadstoffklassen Euro IV und V von den Einschränkungen ausgenommen, wenn sie im realen Fahrbetrieb weniger als 270 mg NOx pro Kilometer ausstoßen. Die Anlagen zur Abgasnachbehandlung müssen diesen Wert also im realen Betrieb unterbieten. Darüber hinaus ist vorgeschrieben, dass die Katalysatoren eine Lebensdauer von mindestens fünf Jahren haben oder eine Kilometerleistung von 100.000 km. Außerdem darf der Pkw nach dem Einbau nicht lauter sein als vorher.

Wer für die Nachrüstung zahlt, ist nach wie vor nicht endgültig geklärt. Im Zuge der Debatte hat ein Teil der deutschen Autobauer jedoch signalisiert, die Besitzer älterer Fahrzeuge mit Dieselmotor eventuell mit bis zu 3000 Euro zu unterstützen.

Unter dem folgenden Link können sich Autobesitzer über anstehende Fahrverbote in deutschen Metropolen informieren. Angegeben sind unter anderem die betroffenen Fahrzeuge, Strafen und mögliche Ausnahmen.

Überblick über Dieselfahrverbote in Deutschland

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Fuhrparkmanagement

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: