Unsere Bildungsforschungs-Projekte

Bildungsforschung

Seit einem Jahrzehnt agiert DEKRA Akademie als Koordinator und Projektpartner in der Bildungsforschung. Schwerpunktthemen sind die Debatten zur Herausbildung einer Europäischen Bildungspolitik sowie Themen rund um Transport und Logistik, IT und Gesundheitswesen. Rund drei Dutzend Projekte mit der Europäischen Kommission, der Deutschen Nationalagentur oder dem Bundesministerium für Bildung und Forschung als Fördermittelgeber fanden und finden mit Beteiligung der DEKRA Akademie statt. Zahlreiche Projekte zeichnen sich hierbei durch außerordentlich hohe Bewertungen aus, eines wurde von der Europäischen Kommission unter den besten Projekten des entsprechenden Jahrgangs gelistet.


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Nadim Salameh
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Work-Based Train-The-Trainer Programme (ALBTrainer)

Work-Based Train-The-Trainer Programme for the Albania Tourism Industry (ALBTrainer)

Das Projekt ALBtrainer ermöglicht albanischen Fachkräften des Hotel- und Gaststättengewerbes ein Weiterbildungsprogramm zum betrieblichen Ausbilder für die Bereiche Hotel- und Restaurantmanagement zu absolvieren. Damit leistet ALBtrainer einen essentiellen Beitrag zur geplanten Einführung dualer Ausbildungsprogramme in Albanien.

Unterstützt durch: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), sequa gGmbH

Laufzeit: 1. September 2015 bis 28. Februar 2017

Weitere Informationen: www.albtrainer.com

FutureDRV

Die Zukunft des Berufs und der Aus- und Weiterbildung für Berufskraftfahrer/-innen steht im Mittelpunkt des FutureDRV-Projekts.

Die Rolle des Berufskraftfahrers im Rahmen der vierten industriellen Revolution und die berufliche Aus- und Weiterbildung, die Beschäftigte in diesem Berufsfeld auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft begleitet, sind das Thema des FutureDRV-Projekts. Im Rahmen des Projekts wird ein Profil mit den in 2030 voraussichtlich notwendigen Kompetenzen, Fertigkeiten und Kenntnissen von Berufskraftfahrern aufbauend auf dem bereits existierenden ProfDRV[CB2] -Profil definiert. Es werden Lernlösungen entwickelt, die sowohl zukünftig notwendige Kompetenzen adressieren, als auch diese mit innovativen (digitalen) Lernlösungen fördern. Letztlich werden anhand von kontinuierlich über die gesamte Projektlaufzeit gesammelten Forschungsergebnissen Handlungsempfehlungen als auch eine Roadmap der Veränderungen, die vor uns liegen, für Politik, Arbeitgeber, Sozialpartner und Bildungsträger erstellt, um Berufskraftfahrer rechtzeitig und mit adäquaten Ansätzen der beruflichen Bildung auf ihrem Weg in eine digitalisierte Arbeitswelt zu begleiten.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Nationalagentur beim BIBB, ERASMUS+ Programm, Strategische Partnerschaft

Laufzeit: 01. September 2016 – 31. August 2019

Mehr Informationen: www.project-futuredrv.eu

HCEU - HealthCare Europe

HCEU - HealthCare Europe

HCEU entwickelt Kompetenzprofile (VQTS ) für Pflegekräfte, die auf den tatsächlichen Arbeitsprozessen in der Kranken- und Altenpflege basieren. Diese können als Bildungssystem sowohl eine unabhängige Basis für den neutralen Vergleich von Qualifikation, als auch zur Sichtbarmachung von nicht-formal und informell erworbenen Kompetenzen im Rahmen formaler Anerkennungsverfahren z.B. im Kontext von Migration herangezogen werden. Sie bilden darüber hinaus die Basis, um Qualifikationslücken durch didaktisch sinnvolle Module und unterstützt durch das Europäische Transparenzinstrument ECVET zu schließen.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Nationalagentur beim Bundesinstitut für berufliche Bildung (NA BIBB)

Laufzeit: 1. September 2015 bis 31. August 2018

Mehr Informationen: www.project-hceu.eu

Mentoring Dual International (Mendi)

Mentoring Dual International (Mendi)

Dieses Projekt unterstützt Elemente der deutschen Dualen Ausbildung in Griechenland durch Einführung der Berufe Hotelfachmann,-frau; Koch/Köchin, Restaurantfachmann, -frau. Aktuell absolvieren 180 Azubis eine Ausbildung in Athen und Heraklion an mehr als 50 Standorten. Die jungen Menschen erhalten einen Abschluss, der in Deutschland und Griechenland anerkannt wird.

Unterstützt durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Laufzeit: 1. September 2013 bis 31. August 2016

Weitere Informationen: www.project-mendi.eu

Prädikatsarbeit

Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz in der digitalisierten Industrie steht im Mittelpunkt des Projekts Prädikatsarbeit.

Das Projekt Prädikatsarbeit zielt in Kooperation von Präventionsdienstleistern, interdisziplinären Forschungsinstitutionen, Unternehmenspartnern und Sozialpartnern darauf ab, praxisnahe Lösungskonzepte für eine nachhaltige Personal- und betriebliche Gesundheitspolitik im Hinblick auf eine digitalisierte Industrie aus der Perspektive des Konzepts der Arbeitsfähigkeit mittels einer integrativen Sicht systematisch zu konzipieren und zu erproben. Dazu werden arbeitswissenschaftliche, betriebs-, ingenieurswissenschaftliche sowie besonders digitalisierungsaffine organisationspsychologische Perspektiven zusammengeführt und im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus an den Beispielen der konkreten Problemlage einer überalterten Produktionsbelegschaft Lösungskonzepte entwickelt und erprobt. Diese ganzheitlichen Konzepte integrieren ein Instrumentarium zur Situationsanalyse, Lernangebote für eine modulare Kompetenzentwicklung, ein arbeitsgestalterisches Methodenset, ein Assistenzsystem zur kontextabhängigen Unterstützung sowie einen Leitfaden zur Unterstützung eines nachhaltigen Aufbaus und Erhalts von unternehmensübergreifender Präventionsallianzen.

Unterstützt durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Trägerschaft des PT-KIT/ Ausschreibung „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“

Laufzeit: Dezember 2015 – April 2019

Weitere Informationen: www.praedikatsarbeit.de

euVETsupport

Das Projekt euVETsupport entwickelte Unterstützungsstrukturen für die praktische Anwendung des Lernergebnisansatzes, wie er im Kontext der Umsetzung der Europäischen Transparenzinstrumente EQR (Europäischer Qualifikationsrahmen) und ECVET zur Anwendung kommt. Es leistet damit einen Beitrag zur besseren Vergleichbarkeit von Qualifikationen über Grenzen hinweg und zur Anerkennung von Kompetenzen, die außerhalb des formalen Bildungssystems erworben werden.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Nationalagentur beim Bundesinstitut für berufliche Bildung (NA BIBB), Programm für Lebenslanges Lernen, Leonardo da Vinci, Innovationstransfer

Laufzeit: 1. Oktober 2012 bis 30. September 2014

Weitere Informationen: www.euvetsupport.eu

EQF Predict

Die kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR, EN: EQF) stand im Mittelpunkt des EQF Predict Projekts.

Im Projekt EQF Predict haben Partner aus verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU daran gearbeitet, die Auswirklungen des Europäischen Qualifikationsrahmens auf rechtliche Rahmenbedingungen der beruflichen Bildung, Curricula und Prüfungsmodalitäten zu untersuchen. Hierbei wurde deutlich wie heterogen die Herangehensweise an die Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens und seines Lernergebnisansatzes in der Praxis ist und wie unterschiedlich sich auch der Wissensstand der Akteure der beruflichen Bildung zu diesem Thema gestaltet. Im Rahmen des Projekts wurden hierfür entsprechende Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen entworfen und Beratungsdienstleistungen, die zu einer zielorientierten Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens auf unterschiedlichen Ebenen der Berufsbildung (Politik, Unternehmen, Bildungsträger) führen können wurden skizziert.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Programm für Lebenslanges Lernen

Laufzeit: 2009 - 2011

Weitere Informationen: www.project-predict.eu

ICT-DRV

Die Bereicherung von beruflicher Aus- und Weiterbildung für Berufskraftfahrer durch distance/ blenden learning Ansätze und Simulatortraining war Thema des ICT-DRV Projekts. Es wurden Ansätze des Instruktionsdesigns getestet, um das Potential und die Anforderungen an technologiebasiertes Training für Berufskraftfahrer zu erforschen. Hieraus wurden vor dem Hintergrund der Debatte um e-learning und Simulatortraining im Rahmen von Richtlinie 2003/59/EG Qualitätsindikatoren und Empfehlung für die zukünftige lernförderliche und nachhaltige Integration von technologiebasiertem Training abgeleitet.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Programm für Lebenslanges Lernen, Leonardo da Vinci, Innovationsentwicklung

Laufzeit: 1. Dezember 2012 bis 31. Mai 2015

Weitere Informationen: www.project-ictdrv.eu

Bildungsforschungsprojekt Metalog

Im Projekt Metalog wurde ein europaweiter sektoraler Qualifikationsrahmen für Transport und Logistik entwickelt und ein „European Logistics Skills Network“ ins Leben gerufen, um einerseits die oft bestehende Lücke zwischen den Anforderungen der Unternehmen an die Mitarbeiter und deren Kompetenzen besser schließen zu können und anderseits Mobilität am Europäischen Arbeitsmarkt durch bessere Vergleichbarkeit von Qualifikation über Grenzen hinweg zu unterstützen.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Nationalagentur beim Bundesinstitut für berufliche Bildung (NA BIBB), Programm für Lebenslanges Lernen, Leonardo da Vinci, Innovationstransfer

Laufzeit: 1. Oktober 2013 bis 30. September 2015

Weitere Informationen: www.project-metalog.eu

NQF-SQF

Das Projekt NQF-SQF hat den „Employability Grid“ – ein Instrument zur objektiven Zuordnung zum Europäischen Qualifikationsrahmen entwickelt.

Die objektive Zuordnung von Qualifikationen und den Niveaus Nationaler und Sektoraler Qualifikationsrahmen zum Europäischen Qualifikationsrahmen war Thema des NQF-SQF-Projekts. In diesem Projekt wurde die Systematik von Qualifikationsrahmen in Europa im Hinblick auf die Zuordnung/Referenzierung von Qualifikationen zu unterschiedlichen Niveaus untersucht und der sogenannte „Employability Grid“ wurde als objektives Instrument zur Referenzierung von Qualifikationen anhand von Kriterien, die den EQR-Beschreibungen entnommen wurden, entwickelt. Der „Employability Grid“ greift hierbei auf die Charakteristika von Arbeitsprozessen in der Praxis zurück, um eine objektive Zuordnung zu entsprechenden Niveaus des EQR vorzunehmen.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Programm für Lebenslanges Lernen

Laufzeit: 2010 - 2012

Weitere Informationen: www.project-nqf-sqf.eu

ProfDRV

Die Heterogenität von beruflicher Bildung für Berufskraftfahrer wurde im Rahmen des Projekts als Herausforderung für das Erreichen eines einheitlichen Mindestqualifikationsstandards in Europa wie von Richtlinie 2003/59/EG untersucht. Das Projekt hat Lösungsansätze für das Erreichen einer tatsächlichen Mindestqualifikation entwickelt. Hierzu zählen ein einheitliches Europäisches lernergebnisorientierten Profil und Qualitätsstandards für die Umsetzung von Aus- und Weiterbildung für Berufskraftfahrer in Europa. ProfDRV trägt damit maßgeblich zur Evaluation und Weiterentwicklung von Richtlinie 2003/59/EG bei.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Programm für Lebenslanges Lernen, Leonardo da Vinci, Innovationsentwicklung

Laufzeit: 1. Oktober 2010 bis 31. März 2013

Weitere Informationen: www.project-profdrv.eu

VETAS

Die Initiierung eines Netzwerks zur beruflichen Bildung in der Automobilindustrie ist das Ziel des Projekts VETAS.

Das Projekt VETAS hat berufliche Bildung in der Automobilindustrie im Hinblick auf innovative Ansätze und potentiell unterstützende Berufsbildungsansätze untersucht, um somit die Grundlage für ein Europäisches Netzwerk zur beruflichen Bildung in der Automobilindustrie zu legen. Im Rahmen des Projekts fand ein regelmäßiger Austausch mit Partnern aus verschiedenen EU Mitgliedsstaaten, Russland, der Türkei als auch den USA statt und die Infrastruktur für ein solches Netzwerk wurde initiiert.

Unterstützt durch: Europäische Kommission, Programm für Lebenslanges Lernen

Laufzeit: 2008 - 2010

Weitere Informationen: www.project-vetas.eu

Das Digital Workplace-Projekt - DIGIPLACE

Die Digitalisierung durchdringt inzwischen jeden Bereich unserer heutigen Gesellschaft. Technologische Infrastruktur wird zunehmend Teil eines jeden Arbeitsplatzes. Dies führt dazu, dass digitale Kompetenzen unentbehrlich werden, nicht nur für Organisationen und Unternehmen, sondern auch für jede einzelne Person. Losgelöst von geographischen Grenzen und Einschränkungen, der Arbeitsplatz der Zukunft wird immer flexibler und mobiler und verlangt von seinen Teilnehmern fortgeschrittene digitale und organisatorische Fähigkeiten.

Das Projekt befasst sich mit der dringenden Notwendigkeit, ein neues, auf die Bedürfnisse des heutigen und künftigen Arbeitsmarkts zugeschnittenes Skill-Set, bereit zu stellen.
Im Kern des Digital Workplace Projektes steht die Entwicklung eines Curriculums, vor allem in Form eines MOOCs, ergänzt durch eine Bewertung und Zertifizierung auf Basis von Open-Badges.

MOOCs und Open Badges sind die neuesten Entwicklungen der "Open Educational Resources" Bewegung und können einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, dass eine neue digitale Lernumgebung geschaffen wird.

Indem sie durch dieses Projekt diese neuen Kompetenzen erwerben und an andere Fachleute weitertragen, erzeugen teilnehmende Experten der Berufsbildung und Personalentwicklung einen Kaskadeneffekt und tragen dazu bei, dass ein digitaler und mobiler Ansatz für die Organisation des Arbeitsplatzes gefördert und weiterentwickelt wird.

Mehr Informationen: digitalworkplace.website