BAuA: Daten und Fakten zur Arbeitswelt

Arbeiter zeigt auf Schild © industrieblick - Fotolia
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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht aktuelle Zahlen zu Trends in der Arbeitswelt.

In der am 2. Mai 2018 erschienenen Broschüre „Arbeitswelt im Wandel “ informiert die Bundesanstalt unter anderem über die Entwicklung der Unfallzahlen, die Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz sowie die Arbeitsbedingungen und -zeiten.

Die Zahl der Arbeitsunfälle hat sich von 2015 bis 2016 um 1,5 Prozent erhöht, während die Wegunfälle, also Unglücke auf dem Weg zu der oder von der Arbeit, um 3,9 Prozent zugenommen haben. Im Gegensatz dazu sind die tödlichen Unfälle um 7,9 Prozent gesunken. Gut die Hälfte aller Betriebe überprüft, ob die Arbeitsprozesse ihre Mitarbeiter gefährden. In 46 Prozent der Fälle ergeben sich hierdurch Möglichkeiten, die Prozesse im Unternehmen sicherer zu gestalten. Zudem ergreifen 95 Prozent der Firmen passgenaue Maßnahmen, wenn sich daraus Verbesserungspotenziale ergeben.

Termin- und Leistungsdruck am Arbeitsplatz erleben 56,4 Prozent aller Männer und 55,9 Prozent aller Frauen, wobei nur 21,6 Prozent aller männlichen Mitarbeiter und 17,5 Prozent der weiblichen Belegschaft dies als Belastung empfinden. Je flexibler die Erwerbstätigen ihre Arbeitszeit gestalten können, desto größer ist ihre Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance. So geben nur 67 Prozent der Männer bzw. 64 Prozent der Frauen mit wenig Einfluss an, mit dem Verhältnis von Arbeits- und Freizeit zufrieden zu sein, während dies 85 Prozent der männlichen Angestellten bzw. 83 Prozent der weiblichen Arbeitnehmer mit freieren Gestaltungsmöglichkeiten tun.

Die aktuelle Informationsschrift des BAuA basiert auf dem Unfallverhütungsbericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2016“, dem „Arbeitszeitreport Deutschland 2016“ und der „GDA-Betriebsbefragung 2015“.

BAuA Broschüre: „Arbeitswelt im Wandel – Ausgabe 2018“ (PDF 8,1 MB)


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