Ausbildung Metall bei der DEKRA Akademie

Ausbildung Metall

Für Fachkräfte im metallverarbeitenden Gewerbe bieten sich gute Berufsaussichten und attraktive Arbeitsplätze. Voraussetzung ist allerdings eine fundierte Ausbildung. Metall-Fachkräfte qualifiziert die DEKRA Akademie nach modernen pädagogischen und fachlichen Gesichtspunkten, sodass sie mit dem stetigen Wandel, dem Einsatz neuer und zeitgemäßer Technologien mithalten können.

Ausgebildete Fachkräfte im Metallbereich sind in Industrie- und Handwerksbetrieben tätig. Viele Branchen und Unternehmen haben durch den technologischen und demografischen Wandel einen ständig steigenden Bedarf und suchen in diesem Bereich Personal mit abgeschlossener Ausbildung. Metall als Werkstoff für die Herstellung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen ist im produzierenden Gewerbe nicht wegzudenken. Daher sind Fachkräfte mit entsprechend fundierten Kenntnissen auch weiterhin gefragt.

Aber: Ohne formalen Berufsabschluss ist auch in Zeiten des Fachkräftemangels das Risiko einer drohenden Arbeitslosigkeit höher als mit Berufsabschluss. Um dem entgegenzuwirken, bietet die DEKRA Akademie die Möglichkeit, über den Weg der Umschulung einen Facharbeiterabschluss nach den Vorgaben der IHK oder HWK zu erlangen. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen beinhaltet die Umschulung ein Betriebspraktikum sowie eine intensive Prüfungsvorbereitung.

Die Umschulungsangebote richten sich an Frauen und Männer, die im Bereich der Metallverarbeitung tätig gewesen sind oder planen, dort in Zukunft ihren Arbeitsschwerpunkt zu suchen.


Fachkraft für Metalltechnik

Die DEKRA Akademie bietet für den neuen Ausbildungsberuf Fachkraft für Metalltechnik eine sechzehn Monate dauernde Umschulung mit Facharbeiterabschluss vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) an. Folgende drei Fachrichtungen stehen zur Auswahl:

  • Montagetechnik
  • Konstruktionstechnik
  • Zerspanungstechnik

Voraussetzungen
Die Teilnehmenden müssen ein Mindestalter von 18 Jahren haben und den Nachweis über eine Tätigkeit in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis von mindestens einem Jahr erbringen. Verpflichtend ist auch die Teilnahme an einem persönlichen Beratungsgespräch.

Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Montagetechnik (IHK): Umschulung
Die Teilnehmenden erwerben in dieser Umschulung fundierte Kenntnisse in der Montage: von Bauteilen zu Baugruppen oder aber von Baugruppen zu Maschinen bzw. Gesamtprodukten. Die Fachkraft für Metalltechnik (Montagetechnik) arbeitet hauptsächlich in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie und ist überall dort tätig, wo Bauteile zu größeren Einheiten oder fertigen Maschinen bzw. Produkten zusammengefügt werden. Dazu gehören beispielsweise der Maschinen- und Anlagenbau, die Haushaltsgeräte- oder Elektroindustrie sowie der Fahrzeugbau.

Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Konstruktionstechnik (IHK): Umschulung
Das Herstellen und Montieren von Metallkonstruktionen, Vorrichten von Blechen sowie Rohren oder Profilen nach Zeichnungen und Schablonen stehen im Mittelpunkt der Ausbildung. Die Teilnehmenden lernen, mit thermischen und mechanischen Verfahren Metallwerkstücke miteinander zu verbinden, umzuformen und zu trennen sowie die Aufbereitung und der Schutz von Oberflächen. Die Teilnehmenden lernen auch, dafür die richtigen Werkzeuge und Maschinen – unter Berücksichtigung des Werkstoffes – auszuwählen. Darüber hinaus gehören auch qualitätssichernde Maßnahmen zu den Lerninhalten der Ausbildung.

Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Zerspanungstechnik (IHK): Umschulung
In dieser Metall-Ausbildung erwerben die Teilnehmenden die Kenntnisse, die sie benötigen, um Werkstücke mit spanabhebenden Fertigungsverfahren, wie z. B. Fräsen, Schleifen oder Drehen, herzustellen. Sie werten auftragsbezogene Unterlagen aus und richten dafür die CNC-Werkzeugmaschinen ein. Hierzu geben sie entsprechende Fertigungsparameter in die CNC-Programme ein, überwachen den Produktionsprozess und sorgen für die Qualitätssicherung. Zu ihren Arbeitgebern gehören hauptsächlich Betriebe der metallverarbeitenden Industrie – z. B. im Maschinen-, Geräte- oder Fahrzeugbau sowie in Gießer- oder Drehereien.

Abschluss
Die Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik endet mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat der DEKRA Akademie.


Metallbauer/Metallbauerin, Fachrichtung Konstruktionstechnik (HWK): Umschulung

Die Umschulung hat eine Dauer von 28 Monaten und richtet sich an Arbeitsuchende, die im Bereich der Metallverarbeitung tätig gewesen sind oder sein wollen.

Voraussetzungen
Der Nachweis eines Hauptschulabschlusses ist eine der Mindestvoraussetzungen für diese Ausbildung. Metall-Kenntnisse sind von Vorteil, eine Berufspraxis ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Zudem sollten die Teilnehmenden gesundheitlich geeignet sein und über ausreichende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügen. Ein Beratungsgespräch bei der DEKRA Akademie ist obligatorisch.

Inhalte der Umschulung
In der Metall-Ausbildung lernen die zukünftigen Fachkräfte einfache Baugruppen und Blechbauteile zu konstruieren. Das reicht von Türen und Toren über Gitter und Fenster bis hin zu Treppen oder Geländern. Metallbauer müssen die einzelnen Teile dabei passgenau zuschneiden und eigenständig verschweißen. Auch stellen sie Metall- oder Stahlbaukonstruktionen her und montieren diese. Auch Grundlagen der Elektrotechnik gehören zum Ausbildungsinhalt. Darüber hinaus halten sie die Metall- und Stahlbausysteme in Stand und warten die zugehörigen technischen Systeme.

Abschluss
Am Ende der Ausbildung findet eine Prüfung vor der Handwerkskammer (HWK) statt und die Teilnehmenden erhalten den Gesellenbrief „Metallbauer/Metallbauerin – Fachrichtung Konstruktionstechnik“.


Zerspanungsmechaniker/Zerspanungsmechanikerin (IHK): Umschulung

Zerspanungsmechaniker/-innen sind in vielen Bereichen der Industrie und des Handwerks gefragte Fachkräfte. Die DEKRA Akademie bietet daher die Möglichkeit, über den Weg der Umschulung einen Facharbeiterabschluss vor der IHK als Zerspanungsmechaniker/-in zu erlangen. Sie findet in Vollzeit statt und dauert 24 Monate.

Voraussetzungen
Für diese Metall-Ausbildung müssen die Umschulenden lediglich ausreichende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift nachweisen.

Inhalte der Umschulung
In der Ausbildung lernen die angehenden Fachkräfte, Präzisionsbauteile aus Metall zu fertigen, indem sie spanende Verfahren einsetzen. Dazu gehören beispielsweise das Drehen, Fräsen, Bohren oder auch Schleifen. Sie erwerben Kenntnisse über Werkstoffeigenschaften und lernen deren Veränderungen zu beurteilen, um diese entsprechend ihrer Verwendung auswählen und bearbeiten zu können. In der Regel arbeiten sie an CNC-Werkzeugmaschinen. In der Umschulung lernen sie, diese Maschinen einzurichten, zu programmieren und im Fertigungsprozess zu überwachen. Dazu müssen sie steuerungstechnische Unterlagen auswerten und auf die CNC-Steuerung anwenden können.

Abschluss
Die Umschulung zur Zerspanungsmechaniker/-in endet mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Teilnehmenden erhalten zudem ein Zertifikat der DEKRA Akademie.

Weiterbildungsangebote und Informationen

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