Mehrheit der Jugendlichen im Wunschberuf ausgebildet

Mehrheit der Jugendlichen im Wunschberuf ausgebildet (© auremar – Adobe Stock)
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Laut einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesagentur für Arbeit wird die Mehrheit der Jugendlichen in ihrem Wunschberuf ausgebildet.

Mit einer Ausbildung legen jedes Jahr Tausende Jugendliche den Grundstein für ihr berufliches Leben. Daher ist es enorm wichtig, dass man die tägliche Arbeit gerne verrichtet. Dass dies bei der Mehrheit der Jugendlichen der Fall ist, zeigen nun die Ergebnisse einer Umfrage des BIBB und der Bundesagentur für Arbeit. Gemäß der Publikation „Wer findet eine Ausbildung im Wunschberuf?“ werden 83 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber, die eine betriebliche Ausbildungsstelle finden konnten, in ihrem Wunschberuf oder einem ihrer Wunschberufe ausgebildet.

Bei der Betrachtung verschiedener soziodemografischer Gruppen gibt es jedoch größere Unterschiede. So gaben insgesamt mehr Männer (86 Prozent) als Frauen (79 Prozent) an, eine Ausbildung in ihrem Wunschberuf zu absolvieren. Noch größer ist der Unterschied bei den Altersgruppen. Personen unter 18 gaben zu 87 Prozent an, eine dem Berufswunsch entsprechende Ausbildungsstelle gefunden zu haben, während es bei den über 21-Jährigen lediglich 73 Prozent waren. Mit 76 Prozent vergleichsweise ähnlich niedrig fällt diesbezüglich der Anteil bei Menschen mit Migrationshintergrund aus.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen außerdem, wie wichtig eine Ausbildung im Wunschberuf für die Zufriedenheit mit der beruflichen Situation ist. Personen mit einer Wunschausbildung gaben mit 77 Prozent mehr als doppelt so häufig an, zufrieden mit ihrer beruflichen Situation zu sein, wie Menschen, die sich nicht in einer Wunschausbildung befanden (32 Prozent).

Pressemitteilung des BIBB: Vier von fünf Jugendlichen werden im Wunschberuf ausgebildet

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