Beschäftigte zu sicherem Handeln motivieren

Beschäftigte zu sicherem Handeln motivieren (© Quality Stock Arts - Adobe Stock)
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Mit einem neuen Whitepaper und einer Broschüre informiert die BG ETEM darüber, wie man den Arbeitsschutz mit der sogenannten Nudging-Methode kombinieren kann.

Nudging kommt von dem englischen Verb „to nudge“ und bedeutet „anstoßen“ oder „schubsen“. Die danach benannte Nudging-Methode versucht menschliches Verhalten mit einfachen Hilfsmitteln behutsam in die gewünschte Richtung zu lenken. Ein gutes Beispiel dafür sind bestimmte Geschwindigkeitsanzeigen im Straßenverkehr. Diese Anzeigen zeigen ein lachendes Gesicht, wenn die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird und motivieren so Fahrer (m/w/d) dazu, nicht zu schnell zu fahren. Auch im Arbeitsschutz könne man Nudging nutzen, so die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro und Medienerzeugnisse (BG ETEM). Beispielsweise regen Schattenfiguren an den Wänden von Treppenhäusern dazu an, öfter den Handlauf zu benutzen. Insbesondere da Warnschilder und Verbote oft nicht die angestrebte Wirkung zeigen, seien solche Methoden häufig geeigneter.

Daher unterstützt die BG ETEM ihre Mitgliedbetriebe dabei, die Nudging-Methode umzusetzen und hat eine Broschüre zu dem Thema veröffentlicht. Damit erhalten Unternehmen alle nötigen Informationen, um Nudging auch an ihren Arbeitsstätten umzusetzen. Entwicklung und Konzeption erfolgen dabei in drei Schritten: Zunächst steht ein Rundgang an, bei dem Gefährdungen ausfindig gemacht werden. Danach folgen ein Kreativ-Workshop, bei dem Konzepte entwickelt werden und schließlich das Entscheidungstreffen mit Wirksamkeitskontrolle.

Zusätzlich gibt es auch ein Whitepaper, das den wissenschaftlichen Hintergrund der Methode beleuchtet. Das Dokument kann über die Webseite der BG ETEM abgerufen werden.

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