Arbeitsschutzstandard „COVID-19“ für Friseurbetriebe

Arbeitsschutzstandard „COVID-19“ für Friseurbetriebe  (© photopixel - Adobe Stock)
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Für das Friseurhandwerk hat die BGW einen branchenspezifischen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht.

Zum Schutz der Mitarbeitenden und Kunden hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Pflege (BGW) speziell auf Friseurbetriebe zugeschnittenen Schutzmaßnahmen zusammengetragen. Diese basieren auf dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorgestellten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard. Neben dem Ziel, die Betriebe wirtschaftlich wieder auf die Beine zu helfen, soll aber vor allem eine Ansteckung mit dem Coronavirus durch die Einhaltung des Arbeitsschutzstandards verhindert werden. Denn aufgrund des direkten Kundenkontakts besteht hier ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Die BGW stellt in dem Papier besonders heraus, dass ein Mund-Nasen-Schutz seitens der Beschäftigten aber auch der Kunden verpflichtend sei, sobald der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistete werden kann. Außerdem sollen keine Personen Zutritt zum Betrieb haben, die Symptome für COVID-19 aufweisen. Die Friseurhandwerke stehen zudem in der Verantwortung, ein obligatorisches Verfahren zu entwickeln, das zur Klärung von Infektionsverdachtsfällen dient. Neben länderspezifischen Forderungen und denen des RKIs, sind die Arbeitsschutzstandards für alle Friseurbetriebe verpflichtend einzuhalten. Alle Eckpunkte des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk können auf der Seite des BGW eingesehen werden.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk vom BGW (PDF, 260 KB)

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