Fachkräftemangel: IT-Spezialisten im Ausland anwerben

Informatiker bei der Arbeit
(© kasto - Fotolia)

Laut einer Erhebung des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. (DSM) ist der Fachkräftemangel nun auch bei jungen IT-Firmen angekommen.

In der Online-Befragung „Deutscher Startup Monitor 2018“ haben die vom DSM beauftragten Wissenschaftler die Angaben von insgesamt 1.550 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern von Startups berücksichtigt. Dabei haben drei von vier Befragten angegeben, dass sie Schwierigkeiten bei der Einstellung von Informatikern haben. In sechs von zehn Fällen gelang es den Betrieben trotz aller Bemühungen nicht, die freien Stellen zu besetzen.

Arbeitsplatzangebote, die in Startups häufig offenbleiben, liegen im Bereich der angewandten IT, also zum Beispiel Programmierer, oder der technischen IT. Hier sind Systemadministratoren besonders gefragt. Aber digitale Expertise wird laut der Befragten nicht nur in der Produktion gesucht: Teilweise gebe es auch Engpässe im Bereich der Forschung und Entwicklung. Um die Lage zu entspannen, empfehlen die Unternehmer, mehr qualifiziertes Fachpersonal aus dem Ausland anzuwerben und in Deutschland verstärkt Ausbildungsprogramme im MINT-Bereich zu fördern.

Trotz des Mangels an qualifiziertem Personal sind die Technologieunternehmen weiter auf Wachstumskurs. Im Schnitt beschäftigen sie derzeit 12,4 Angestellte, etwa 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Darüber hinaus planen die Firmen im Durchschnitt 6,5 Neueinstellungen innerhalb der nächsten 12 Monate.

Deutscher Startup Monitor 2018 (PDF 3,4 MB)

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