Logistik: Potenzial für Endkundengeschäft

Logistik: Potenzial für Endkundengeschäft (© PixieMe – Adobe Stock)
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Eine aktuelle Studie des Unternehmensberaters Simon Kucher & Partners zeigt, dass Logistikunternehmen bisher nur wenig Endkundengeschäft betreiben.

Gleichzeitig würden Konsumenten jedoch zunehmend auch große und sperrige Artikel im Internet bestellen. Abgesehen von bekannten E-Commerce-Plattformen wären die angebotenen Logistik-Dienstleistungen dabei häufig nicht ausreichend. Durch ein verstärktes B2C-Geschäft könnten Speditions- und Logistikunternehmen hier neue Kunden und Marktanteile erschließen.

Für die Studie wurde an insgesamt 22 Speditionen eine Anfrage für eine fiktive Lieferung von zwei Europaletten mit je 70 Kilogramm kartonierten Möbel gestellt. Alle Unternehmen sind in Deutschland ansässig und auf Teilladungen spezialisierte LTL-Spediteure. Die Studie zeigt: nur fünf der angefragten Logistiker gaben ein Angebot ab. Sechs Unternehmen gaben an, grundsätzlich kein Endkundengeschäft zu betreiben und bei sieben Spediteuren blieb eine Antwort aus. Die restlichen vier Unternehmen bieten in dem angefragten Raum keine Teilladungen an.

Ebenso wäre das B2C-Geschäft für die meisten Logistikunternehmen keine Priorität, so die Verantwortlichen hinter der Studie. Drei der Spediteure, die ein Angebot einreichten, hätten keinerlei Verweise auf ein mögliches Endkundengeschäft auf ihrem Internetauftritt. Außerdem hätte es bis zum Eingang eines Angebotes bis zu zwei Wochen gedauert.

Simon-Kucher-Studie: Logistiker verschenken Endkunden-Geschäft

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