Corona: steigende Akzeptanz für Homeoffice

Corona: Steigende Akzeptanz für Homeoffice (© Kevin Sloniecki - Adobe Stock)
© Kevin Sloniecki - Adobe Stock

Laut dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) bewerten rund ein Drittel der Befragten das Arbeiten im Homeoffice positiver als vor der Krise.

Nur sechs Prozent der Befragten geben an, dass sie das Arbeiten im Homeoffice nun kritischer sehen. Das geht aus einer Kurzbefragung hervor, die das Forschungsinstitut bereits Ende März durchgeführt hatte. Sowohl die Nutzung als auch die Intensität der Nutzung von Homeoffice seien demnach während der Corona-Krise angestiegen. Aktuell würden 43 Prozent der erwachsenen Berufstätigen im Homeoffice arbeiten, rund 39 Prozent sogar an mehreren Tagen pro Woche. Vor dem Beginn der Krise waren nur 35 Prozent der Befragten zumindest zeitweise im Homeoffice, 23 Prozent dabei mindestens an einem Tag.

Die Zufriedenheit mit der Arbeit von zu Hause fällt prinzipiell ebenfalls hoch aus. Das bestätigen 83 Prozent der Beschäftigten, die bereits vorher im Homeoffice gearbeitet hatten, und 75 Prozent ohne vorherige Erfahrungen. Tatsächlich unzufrieden waren nur 19 Prozent der Befragten, 68 Prozent wünschen sich hingegen, auch nach der Pandemie öfter von zu Hause arbeiten zu können.

Die Verantwortlichen hinter der Studie urteilen, dass die Corona-Pandemie die Digitalisierung bei deutschen Unternehmen stark vorangetrieben hat. Den Wunsch, auch weiterhin im Homeoffice zu arbeiten, sollte man aufgreifen und nicht zur früheren Präsenzkultur zurückkehren, so die Forscher des bidt.

Pressemitteilung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (badw)

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