Verkehrsfluss in deutschen Städten untersucht

Verkehrsfluss in deutschen Städten untersucht © Kara – Adobe Stock
(© Kara – Adobe Stock)

Im Rahmen des Deutschen Logistik-Kongresses 2019 haben BVL.digital und Here Technologies eine Analyse des Verkehrsflusses in deutschen Großstädten vorgestellt.

Für die Analyse wurden mehr als 58 Milliarden Verkehrsdatenpunkte aus zehn Großstädten über drei Jahre hinweg ausgewertet. In Düsseldorf fließe der Verkehr demnach mit 35,6 km/h im Tagesdurchschnitt am langsamsten. Auch in Köln, Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit laut Analyse unter 38 km/h. In Bremen und Dresden hingegen läuft der Verkehr mit 42 km/h beziehungsweise 41 km/h am flüssigsten.

Knapp 400 Logistikexperten haben zudem die Verkehrssituation in den untersuchten Städten bewertet. Auch sie beurteilen die logistische Erreichbarkeit in Bremen und Dresden besser als in anderen Städten. Hauptproblem im städtischen Straßenverkehr seien laut ihnen vor allem die Verkehrsleitungen, also Ampelschaltungen oder Geschwindigkeitsregelungen, sowie fehlende Park- und Haltemöglichkeiten.

Um künftig den Anforderungen des städtischen Verkehrs gerecht zu werden, planen laut Studie 53 Prozent der befragten Logistiker mehr Nachtlieferungen, 44 Prozent wollen intensiver mit anderen Unternehmen kooperieren. Dynamische Software für die Tourenplanung verwenden bereits 47 Prozent der Befragten, während weitere 31 Prozent dies planen. Bei den KEP-Dienstleistern wollen künftig rund 56 Prozent Mikro-Depots mit anderen Unternehmen nutzen und Entgelte für Lieferungen an die Haustür einführen. Wünschenswert sei ein besserer Verkehrsfluss auch mit Blick auf die Umwelt, da eine höhere städtische Geschwindigkeit die Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und Feinstaub deutlich reduziere.

Pressemitteilung zur Analyse des Verkehrs in deutschen Großstädten

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