Weniger Unfälle bei Beförderung wassergefährdender Stoffe

Weniger Unfälle bei Beförderung wassergefährdender Stoffe © pb press – stock.adobe.com
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Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist die Zahl der Unfälle bei der Beförderung wassergefährdender Stoffe im Jahr 2019 zurückgegangen.

Im letzten Jahr wurden demnach rund 1.600 Unfälle bei der Beförderung wassergefährdender Stoffe registriert, mehr als 1.500 davon mit Straßenfahrzeugen. Dies waren etwa 100 Unfälle weniger als noch 2018. In 2019 sind über 660.000 Liter wassergefährdende Stoffe ausgetreten, darunter knapp 260.000 Liter Mineralölprodukte und knapp 200.000 Liter JGS (Jauche-Gülle-Silage). 500.000 Liter, also rund drei Viertel des freigesetzten Volumens, konnten wiedergewonnen werden.

Insgesamt wurden 2019 allerdings rund drei Mal so viele wassergefährdende Stoffe bei Unfällen freigesetzt wie noch im Vorjahr. Der Großteil der Schadstoffe trat bei den knapp 750 Unfällen in Anlagen wie Tankstellen, Biogasanlagen oder Raffinerien aus. Hierbei wurden 30,5 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe freigesetzt. Davon konnten etwa 28,4 Millionen Liter, mehr als 91 Prozent, wiedergewonnen werden. Das nicht zurückgewonnene Volumen (2,8 Millionen Liter) war somit trotz des deutlichen Anstiegs ausgetretener Schadstoffe geringer als im Jahr 2018 (3,2 Millionen Liter).

Pressemitteilung Destatis: Über 31 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe bei Unfällen 2019 freigesetzt

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