Lärmschutz am Arbeitsplatz

Lärmschutz am Arbeitsplatz   (© antetlanda – Adobe Stock)
© antetlanda – Adobe Stock

Die BG ETEM informiert darüber, wie Schaumstoffstöpsel richtig eingesetzt werden, damit sie das Gehör vor Lärmschäden schützen.

In der aktuellen Ausgabe ihrer Versicherungszeitung „impuls“ erinnert die Berufsgenossenschaft Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse (BG ETEM) daran, wie schnell der Gehörsinn im Alltag geschädigt werden kann. Man muss nicht auf einer Baustelle arbeiten, um permanent Lärmquellen ausgesetzt zu sein. Schon der Lärmpegel in einem Großraumbüro kann gefährlich werden. Schaumstoffstöpsel sind ein unkompliziertes und günstiges Hilfsmittel, doch sie müssen richtig verwendet werden.

Die BG ETEM empfiehlt, den Stöpsel zwischen Daumen und Zeigefinger möglichst schmal zusammenzurollen. Währenddessen kann die freie Hand genutzt werden, um die obere Spitze der Ohrmuschel nach oben zu ziehen. Da der Stöpsel sich schnell wieder ausdehnt, sollte er dann sofort möglichst tief in den Gehörgang geschoben werden. Wenn dieser sich wieder entfaltet hat, kann kontrolliert werden, ob er richtig sitzt. Wenn man seine Ohren zuhält und keinen Unterschied hört, dann hat man alles richtig gemacht.
Eine Alternative zu Schaumstoffstöpsel sind Otoplastiken. Sie werden speziell an das jeweilige Ohr und die vorherrschenden Frequenzen angepasst. Mitarbeiter können sich zu diesem Thema von ihrem Betriebsarzt beraten lassen.

Pressemitteilung der BG ETEM

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