IT Infrastructure Library: Regelwerk erhält Update

ITIL-Logo auf einem Laptop, © AXELOS
© AXELOS

Das weltweit genutzte Framework für IT-Service-Management „IT Infrastructure Library“ (ITIL) erhält ein Update für den Einsatz von Methoden wie DevOps, Agile und Lean.

Die Firma AXELOS, bei der es sich um den Rechteinhaber der Sammlung vordefinierter Prozesse, Funktionen und Rollen handelt, hat bekanntgegeben, dass es die neue und agilere Version noch in diesem Jahr veröffentlichen will. Hierzu arbeitet das IT-Unternehmen mit der weltweiten ITIL-Community zusammen, zu denen Praktiker aus zahlreichen Anwender-, Schulungs- und Beratungsunternehmen zählen. Als Basis hierfür dienen die 2016 veröffentlichte „ITIL Practitioner Guidance“ sowie die zeitgleich bekanntgegebenen neun Leitprinzipien. Hinzu kommen das White Paper „ITIL und DevOps: Erste Schritte“ sowie verschiedene Publikationen, Inhalte und Nutzerrückmeldungen.

Trotz der Neuerungen bleibt das System abwärtskompatibel. Allerdings plant AXELOS, das zugehörige Zertifizierungsprogramm an die neue Version anzupassen. Hierbei hat der Serviceentwickler eine Übergangszeit vorgesehen, deren Zeitrahmen er im Mai 2018 bekanntgeben will. Bereits ausgestellte ITIL-Bescheinigungen sollen jedoch weiterhin gültig sein.

Bei dem prozessorientierten Regelwerk handelt es sich um den international am meisten genutzten Ansatz für IT-Service-Management. Es lassen sich mit ihm für jeden Kunden die optimalen IT-Dienstleistungen ermitteln, planen, liefern und unterstützen. Ein sogenanntes „Lifecycle-Konzept“ hilft zudem dabei, Projekte einfacher umzusetzen und die Informationstechnik besser auf das jeweilige Business abzustimmen.

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