Geringere Belastung durch Schichtarbeit

Geringere Belastung durch Schichtarbeit (© dusanpetkovic1 – Adobe Stock)
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Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt Empfehlungen für die bessere Gestaltung von Nacht- und Wechselschichten.

Schichtarbeit ist in vielen Branchen unverzichtbar. Wechsel- und besonders Nachtschichten können aber die körperliche und psychische Gesundheit von Mitarbeitern sowie ihr Sozialleben erheblich beeinträchtigen. Die BGW betont deshalb, dass Unternehmer und Angestellte zusammenarbeiten müssen, um bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Mitarbeiter seien zum Beispiel motivierter und zufriedener, wenn sie ihren Dienstplan mitgestalten können, erklärt Dr. Heike Schambortski, Präventionsexpertin der BGW. Dafür müsse im Unternehmen eine Atmosphäre geschaffen werden, die Mitarbeiter dazu ermutigt, ihre Wünsche zu äußern.

Beschäftigte wünschen sich häufig einen langfristig geplanten und verlässlichen Schichtplan. Um diesen auch bei Krankheitsfällen beibehalten zu können, setzen viele Firmen auf einen Springerpool. Damit kann der Betriebsablauf gesichert werden, ohne das einzelne Mitarbeiter auf ihre Freizeit verzichten müssen.

Um den inneren Rhythmus der Mitarbeiter zu schonen, empfiehlt die BGW einen vorwärts rotierenden Schichtbetrieb. Nachtschichten solle es möglichst wenige geben. Den Mitarbeitern wird außerdem geraten, auf eine gesunde Ernährung zu achten und sich viel bei Tageslicht an der frischen Luft zu bewegen.

Pressemitteilung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege

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