Gefährdungsbeurteilung im Fokus

Mann auf Dach
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Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe des Unternehmermagazins der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU aktuell) steht die Gefährdungsbeurteilung.

Im vergangenen Jahr sind bei Arbeitsunfällen auf dem Bau 88 Menschen ums Leben gekommen. Das sind 15 mehr Tote als im Vorjahr. Haben mangelhafte oder fehlende Schutzmaßnahmen den Unfall verursacht, haftet der Arbeitgeber: Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet ihn nämlich dazu, seine Mitarbeiter über Gefahren aufzuklären und mit Sicherheitsvorkehrungen zu schützen. Voraussetzung ist eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung. Sie bietet die Chance, Unfälle zu verhindern, Arbeitsplätze sicherer und gesünder zu machen sowie dem Arbeitgeber rechtliche Sicherheit.

Dabei kommt der Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa) eine wichtige Funktion zu. Sie berät und unterstützt den Arbeitgeber nicht nur dabei, die Sicherheit und Gesundheitsschutz der Angestellten zu verbessern, sondern auch in Bezug auf Arbeitsschutzbelehrungen und Sicherheitsunterweisungen.

Konkret erfolgt die Gefährdungsbeurteilung in mehreren Schritten. Zunächst ermitteln die Verantwortlichen die akuten Gefahren am Arbeitsplatz und legen entsprechende Schutzmaßnahmen fest: Um zum Beispiel Abstürze zu vermeiden, sollten Angestellte Rollgerüste und nicht Anstellleitern verwenden. Anschließend muss das Unternehmen prüfen, ob die neuen Regeln die Gefahren beseitigen und so den Arbeitsplatz für die Mitarbeiter tatsächlich sicherer machen.

Weiterhin informiert BG BAU aktuell in dieser Ausgabe über Beispiele für gelungenen Arbeitsschutz im Betrieb. Themen sind u. a. auch die Vorbildfunktion von Führungskräften sowie psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Das Magazin der BG Bau erscheint einmal pro Quartal.

BG BAU aktuell 2018: Pflicht und Chance – Gefährdungsbeurteilung (PDF 3,4 MB)

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