Wie sieht die Arbeit des Berufskraftfahrers im Jahre 2030 aus?

Tablet mit App PRO LOADER © FutureDRV
App PRO LOADER © FutureDRV

Fragen wie diesen widmete sich das FutureDRV-Projektkonsortium beim 5. Partnermeeting in Fiskebäcksil in der Nähe von Götheburg.

Das Projekt, das von der DEKRA Akademie koordiniert wird, erforscht gemeinsam mit mehreren europäischen Partnern richtungsweisende Trends und Innovationen in Transport und Logistik. Autonomes Fahren ist hierbei nur eins der zahlreichen Themengebiete.

Im Fokus des Partnertreffens standen die Auswertung von Ergebnissen aus Umfragen zu technischen Innovationen in der Branche, Trainingsinnovationen in Weiterbildungsmaßnahmen im Transportsektor sowie eine Delphi-Studie zur Beschreibung der zukünftigen Rolle des Berufskraftfahrers. Im Ergebnis sind bisher vier unterschiedliche Szenarien entstanden (Langstrecke: höhere Qualifizierung oder niedrigere Qualifizierung, Kurzstrecke: höhere Qualifizierung oder niedrigere Qualifizierung), die erneut Experten zur Bewertung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit vorgelegt werden. Hieraus soll im Anschluss das FutureDRV-PROFIL entwickelt werden.

Weiterhin entsteht im Projekt ein umfassendes Repertoire an Instrumenten und Handlungsempfehlungen, um Sozialpartner, Bildungsanbieter und Entscheidungsträger bei der Entwicklung des Berufsstandes zu unterstützen und auf die zukünftigen Veränderungen vorzubereiten. So wurde in Götheburg der Prototyp der App „PRO LOADER“ als Lernanwendung im Bereich Ladungssicherung vorgestellt und einem ersten Praxistest unterzogen.

Ein weiteres Highlight war das im Rahmen des Projektmeetings stattfindende Multiplier Event am 19. Juni. Hierbei kamen schwedische Vertreter aus unterschiedlichen Transport- und Logistikbereichen (z. B. Simulatorenhersteller, Lastwagenhersteller, Logistikunternehmen) mit den FutureDRV-Partnern zusammen, um ihre Zukunftsvisionen vorzustellen und über die zukünftigen Weiterbildungsangebote für Berufskraftfahrer zu diskutieren.

Das Projekt läuft noch bis zum 31. August 2019 und wird unter anderem von der Europäischen Kommission, der Nationalen Agentur für Bildung in Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung und dem Programm ERASMUS+ unterstützt.

Projekthomepage FutureDRV

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