Umweltschutz mithilfe künstlicher Intelligenz

Umweltschutz mithilfe künstlicher Intelligenz (© sompong_tom – stock.adobe.com)
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Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert Projekte, die mithilfe künstlicher Intelligenz zum Schutz von Umwelt und Klima beitragen, mit insgesamt 40 Millionen Euro.

Künstliche Intelligenz (KI) kommt heutzutage in zahlreichen Branchen und Fachbereichen zum Einsatz. In der Medizin verbessert KI die Patientenversorgung oder hilft bei Eingriffen, in der Logistik ist sie essenziell für autonomes Fahren. Sie kann allerdings auch einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Dies könne auf unterschiedliche Arten geschehen, erklärt Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Das kann eine KI-Lösung sein, die dabei hilft, deutsche Wälder robuster zu machen und auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten. Das kann aber auch eine App sein, die Mobilitätsangebote so kombiniert, dass ich den Weg von A nach B mit möglichst wenig Emissionen zurücklegen kann.“

Um innovative Ideen für den Umweltschutz zu unterstützen, fördert das Bundesumweltministerium dieses Jahr KI-Leuchtturmprojekte mit insgesamt 40 Millionen Euro. Das Projekt „FutureForst“ setzt KI zum Beispiel dazu ein, um Daten auszuwerten und Entscheidungsprozesse beim Waldumbau zu unterstützen. Ziel des Projekts sind datengestützte Handlungsempfehlungen, an welchen Orten idealerweise welche Baumart gepflanzt werden sollte. Dadurch könne man Waldökosysteme entstehen lassen, die dem Klimawandel besser gewachsen seien.

Andere Leuchtturmprojekte befassen sich beispielsweise mit innerstädtischer Mobilität und erneuerbaren Energien. Sämtliche vom BMU geförderten Projekte sollen dazu beitragen, dass sich Deutschland und Europa zu führenden Standorten für KI-Technologien entwickeln.

BMU Pressemitteilung: Mit künstlicher Intelligenz zu mehr Klima- und Umweltschutz

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