Bundesregierung beschließt nationale Weiterbildungsstrategie

Bundesregierung beschließt nationale Weiterbildungsstrategie © WavebreakmediaMicro - Adobe Stock
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Um mehr Menschen Weiterbildungen zu ermöglichen, soll unter anderem das Aufstiegs-BAföG steigen.

Die voranschreitende Digitalisierung und Automatisierung verändern die Berufsbilder und machen neue Kompetenzen notwendig. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) schätzt, dass etwa 25 Prozent aller Arbeitnehmer in Berufen tätig sind, die wegfallen könnten. Damit diese Beschäftigten auch in Zukunft am Arbeitsmarkt teilhaben können, will die Regierung nun verstärkt auf Weiterbildungen setzen.

Übergeordnetes Ziel der neuen Vereinbarung des Bundes, der Länder, der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Bundesagentur für Arbeit ist es, Weiterbildungen im Arbeitsalltag der Belegschaft zu verankern. Zu diesem Zweck will der Bund das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFGB) überarbeiten, damit mehr Personen eine Unterstützung erhalten können. Darüber hinaus ist eine Erhöhung der Förderleistungen geplant. Hierfür werden die Bundesmittel um 350 Millionen Euro aufgestockt.

Gleichzeitig entwickeln die Partner ein Portal, auf dem sich Interessierte über Förderprogramme informieren können. Die Initiative beabsichtigt zudem, dass in Unternehmen sogenannte Weiterbildungsmentoren die Belegschaft unterstützen, wenn sie zusätzliche Fähigkeiten oder Kenntnisse erwerben wollen.

Zielgruppe der Bildungsstrategie sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die ihren Mitarbeitern häufig Weiterbildungen ermöglichen wollen, aber keine eigene Personalabteilung haben.

Nationale Weiterbildungsstrategie (PDF)

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