Saarland startet Aktionsprogramm für bessere Weiterbildung

Geschäftsfrau höheren Alters, © Robert Kneschke - Fotolia
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Die Landesregierung im Saarland hat es sich zum Ziel gesetzt, das Fortbildungsangebot für Ältere und Geringqualifizierte auszubauen.

Dabei spielt auch das Thema Digitalisierung eine große Rolle, denn das neue Programm soll sich vor allem an solche Menschen richten, die als wenig IT-affin gelten. Hintergrund ist, dass insbesondere ältere Arbeitnehmer und solche mit niedrigem Bildungsabschluss überdurchschnittlich häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind, sich gleichzeitig jedoch im Vergleich zu anderen Beschäftigtengruppen nur selten beruflich weiterqualifizieren. Daher wollen die Verantwortlichen nun gezielt Anreize für eine Aus- oder Weiterbildung setzen.

Mit dem Aktionsprogramm will die Regierung des Bundeslandes vor allem dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken. So haben in der Region insbesondere das Transportgewerbe, der Handel, die Gastronomie und die Industrie große Schwierigkeiten, passendes Personal zu finden. Aus diesem Grund wollen die Beteiligten auch die im Saarland ansässigen Berufsbildungsanbieter mit ins Boot holen. Diese sollen ihre Kurse methodisch, didaktisch und inhaltlich so gestalten, dass sie auch für Ältere und Geringqualifizierte gut geeignet sind. Getragen wird die Initiative vom Wirtschaftsministerium, der Bundesagentur für Arbeit sowie den Kammern und Verbänden.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr Saarland: Berufliche Weiterbildung und Qualifizierung

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