Bundeswehr sucht Soldaten für das Internet

Soldat am PC © Bundeswehr
© Bundeswehr

Die neue IT-Armee soll Angriffe aus dem Internet abwehren. Aber auch eigene Cyber-Attacken gehören - falls erforderlich – zum Profil.

Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVG) begründet ihr Rekrutierungsprogramm mit der zunehmenden Zahl von Hacker-Angriffen auf die Bundeswehr. Allein in den ersten neun Wochen dieses Jahres sind die Rechner mehr als 284.000 Mal Ziel solcher Attacken gewesen, heißt es dazu aus dem BMVG. „Cyber-Angriffe auf Staaten und kritische Infrastrukturen sind schon lange keine Fiktion mehr, sondern Realität“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung des neuen Programms jetzt in Berlin.

Aktuell bietet die Bundeswehr rund 2.000 offene Stellen in der IT – für Soldaten genauso wie für Zivilisten. Dabei sind die Zuständigkeiten klar verteilt: Heer, Luftwaffe und Marine kümmern sich um die Bereiche Land, Luft und See. Die Angehörigen des neuen militärischen Organisationsbereiches sind für den Cyber- und Informationsraum verantwortlich.

Die Bundeswehr ist mit über 21.000 Stellen im IT-Bereich einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Im Rahmen des „Projekt Digitale Kräfte“ geht die Bundeswehr nun neue Wege, um IT-Personal zu gewinnen. So lädt sie beispielsweise an verschiedenen Standorten in Deutschland zu sogenannten „Cyber Days“ ein. Wegen des großen Wettbewerbs will sie aber auch selbst IT-Fachkräfte ausbilden. Deshalb wird an der Bundeswehr-Uni in München gerade ein Cyber-Forschungszentrum und ein Master-Studiengang aufgebaut.

Bundeswehrkarriere: IT-Soldat
BMVG: Kommando Cyber-und Informationsraum


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie


Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655

E-Mail:

Diesen Beitrag teilen: