DEKRA und IFA: Schnelltest für Atemschutzmasken

DEKRA und IFA: Schnelltest für Atemschutzmasken (© Philippe Ramakers – Adobe Stock)
© Philippe Ramakers – Adobe Stock

Die DEKRA Testing and Certification GmbH und das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der DGUV haben einen Schnelltest zur Wirksamkeit von Atemschutzmasken entwickelt.

Atemschutzmasken gehören zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Deshalb müssen sie strenge Qualitätsmerkmale erfüllen und von unabhängigen Stellen geprüft und zertifiziert werden. Denn nur mit dem CE-Kennzeichen dürfen sie in Europa vertrieben werden. Da die Nachfrage nach den Masken durch die Corona-Pandemie in den letzten Wochen stark zugenommen hat, ist die Versorgung von medizinischen Fachkräften mit zertifizierten Masken nicht mehr gewährleistet. Aus diesem Grund gestattet die Europäische Kommission den EU-Mitgliedsstaaten vorübergehend, Atemschutzmasken ohne das CE-Zeichen einzukaufen. Allerdings müssen diese einen adäquaten Gesundheitsschutz gewährleisten.

DEKRA und das IFA haben nun auf Anfrage der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) ein Prüfverfahren erarbeitet, das diesen Nachweis ermöglichen soll. Der Prüfgrundsatz solle dabei helfen, die Versorgung mit Atemschutzmasken zu verbessern und die benötigte Zeit zur Prüfung der Ausrüstung zu verkürzen, so Dr. Peter Paszkiewicz, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle im IFA. Zudem betonte Paszkiewicz, dass das Prüfverfahren nur dann angewandt werden sollte, wenn keine anderen, zertifizierten Atemschutzmasken mehr zur Verfügung stehen. Denn die Geschwindigkeit sei in diesem Ausnahmeverfahren höher gewichtet als die absolute Gewissheit über die notwendige Schutzwirkung.

DEKRA und IFA bieten die Prüfung ab sofort an und planen bereits zusätzliche Prüfkapazitäten ein.

Pressemitteilung DGUV

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