BAuA verweist auf Gefahren verkürzter Ruhezeiten

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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) macht mit einem aktuellen Bericht auf mögliche Auswirkungen verkürzter Ruhezeiten aufmerksam.

Die tägliche Ruhezeit ist für Arbeitnehmer aller Branchen von zentraler Bedeutung. Sie dient der Regeneration und soll die Sicherheit und den Gesundheitsschutz aller Beschäftigten gewährleisten. Laut aktuellem Arbeitszeitgesetz beträgt die Mindestdauer der täglichen Ruhezeit, also des Zeitraums zwischen dem Ende der Arbeit und ihrer Wiederaufnahme, in der Regel elf Stunden. Sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer fordern allerdings immer häufiger eine Flexibilisierung der Ruhezeiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben oder berufliches und privates Leben besser zu vereinbaren.

Wie ein Bericht der BAuA nun zeigt, könnten zu kurze Ruhezeiten jedoch negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Bei einer Befragung zur Studie gaben 20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten an, mindestens einmal im Monat von verkürzten Ruhezeiten betroffen zu sein. Im Gesundheitswesen seien es sogar 39 Prozent. Diese Beschäftigten klagen laut Bericht häufiger über psychosomatische Beschwerden als Beschäftigte mit Ruhezeiten von mindestens elf Stunden. Zudem hätten sie eine schlechtere Work-Life-Balance. Zum Schutz der Angestellten spreche daher vieles dafür, an den geltenden zeitlichen Standards der Ruhezeiten festzuhalten und fortan noch sensibler mit Ausnahmen und Abweichungen umzugehen.

Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

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