Geänderte Kennzeichnungs-Vorschriften für Gefahrgut

Lkw mit Kennzeichnung, © Countrypixel - Fotolia
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Das Bundesverkehrsministerium hat die Regeln für den Transport gefährlicher Güter mit elektronischen Beförderungspapieren zum 1. Juli 2017 gelockert.

Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, können Transportunternehmen seit 2016 für Gefahrguttransporte ausschließlich elektronische Beförderungspapiere nutzen. Hierzu ist eine Kennzeichnung mit einer Notfalltelefonnummer erforderlich. Über diese können Behörden im Fall einer Kontrolle, bei der kein Zugang zum Internet besteht, die notwendigen Informationen zu den Beförderungspapieren erhalten. Wie das Online-Portal gefahrgut.de nun mitteilt, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum 1. Juli 2017 die Auslegungshinweise zu den zugehörigen Umsetzungsvorschriften ergänzt und geändert. Dadurch ist es nun leichter, die damit verbundenen Anforderungen zu erfüllen.

Voraussetzung für den Einsatz elektronischer Beförderungspapiere ist das Anbringen der vorgeschriebenen Kennzeichnung auf der Vorder- und Rückseite des Fahrzeuges mittels klappbarer oder magnetischer Tafeln. Diese dürfen maximal 50 Zentimeter von den orangen Tafeln angebracht sein und mussten bisher für mindestens 15 Minuten lang einem Feuer standhalten können. Nun gilt alternativ, dass auch nicht feuerfeste Schilder zum Einsatz kommen dürfen, wenn das Transportfahrzeug nicht nur hinten und vorne, sondern auch an den beiden Zugängen zur Fahrerkabine entsprechende Kennzeichnungen aufweist.

BMVI: Gefahrgut-Recht/Vorschriften – verkehrsträgerübergreifend

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Joachim Freek
DEKRA Competence Center Gefahrgut Umwelt
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