Zeitarbeit: Report zu Arbeitsunfällen erschienen

Schweißer schweißt Metall
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Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat einen Report veröffentlicht, der Arbeitsunfälle in der Zeitarbeit untersucht.

Dem Bericht zufolge hat es 2017 im Zeitarbeitssektor insgesamt 42.054 meldepflichtige Arbeitsunfälle gegeben. Das sind 607 mehr als im Vorjahr. Trotz des leichten Anstiegs spricht die zuständige VBG von einer positiven Entwicklung, da der Sektor insgesamt stark gewachsen ist. So sind 2017 knapp 1,9 Millionen Personen bei der Berufsgenossenschaft versichert gewesen – rund 380.000 Versicherte mehr als 2008. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Vorfälle 2017 im Vergleich zu 2008 um 10.000 reduziert.

Ein ähnlicher Trend zeigt sich auch bei den Unfallrenten, die seit 2008 um 20 Prozent zurückgegangen sind. Haben 2008 noch 509 Arbeitnehmer eine Rente erhalten, sind es 2019 nur noch 398 gewesen. Dabei zeigt sich jedoch ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern. Mit 87,2 Prozent sind der Großteil der Verunglückten Männer. Einer der Gründe dafür ist der vergleichsweise geringe Frauenanteil unter den Angestellten von Personaldienstleistern, die sich oft auf Branchen wie die Metall- und Elektroindustrie oder auch die Landwirtschaft konzentrieren.

Der Zeitarbeitssektor ist in den letzten drei Jahrzehnten stark gewachsen. 1990 haben in diesem Bereich gerade einmal rund 300.000 Personen gearbeitet. Bis 2017 hat sich die Zahl jedoch mehr als versechsfacht.

VBG Report Zeitarbeit (PDF, 5.0 MB)

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